
Werke von Clara Schumann und Johannes Brahms
Vier Jahrzehnte trennen Clara Schumanns Klaviertrio g-Moll, op. 17 (1846) und Johannes Brahms’ Klaviertrio Nr. 3 c-Moll, op. 101 (1886) - und doch scheint ihre Musik aus einer gemeinsamen Quelle zu sprechen. Beide Komponisten verband eine tiefe Freundschaft und künstlerische Nähe.
So überrascht es kaum, dass zwischen den beiden Trios mehr als bloße stilistische Verwandtschaft spürbar ist. Es ist, als begegneten sich hier zwei Seelen, die einander tief verstanden.
Die Geigerin Sono Tokuda (Elbphilharmonie Hamburg) und der Cellist Jérôme Fruchart (Concertgebouw Amsterdam) verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft. Gemeinsam mit dem Pianisten Yannick Rafalimanana bringen sie die beiden Werke in den Spiegelsaal.
Klaviertrio g-Moll, op. 17
Klaviertrio c-Moll Nr. 3, op. 101

Die japanische Geigerin Sono Tokuda ist Erste Geigerin im NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg. Zudem konzertiert sie regelmäßig mit renommierten Ensembles wie dem Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Lucerne Festival Orchestra. Besonders am Herzen liegt ihr die Kammermusik, die sie gemeinsam mit langjährigen musikalischen Partnern in verschiedenen Formationen pflegt und mit der sie bei zahlreichen Festivals in Europa auftritt.
In Tokio geboren und in Japan und Deutschland aufgewachsen, begann sie mit vier Jahren ihren Geigenunterricht in München nach der Suzuki-Methode. Als Jungstudentin an der Universität der Künste Berlin studierte sie bei Koji Toyoda, später bei Rainer Kussmaul in Freiburg und schließlich bei Kolja Blacher in Hamburg, bei dem sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Sie war Stipendiatin des japanischen Kulturministeriums und wurde mit dem Förderpreis der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa ausgezeichnet.
Ihre Leidenschaft für die historische Aufführungspraxis vertiefte sie in Meisterkursen bei Enrico Onofri und Projekten mit der Capella Gabetta. Zudem tritt sie regelmäßig als Konzertmeisterin des Ensembles NDR Barock auf. Als Mentorin der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters fördert sie junge Musikerinnen und Musiker in ihrer künstlerischen Entwicklung.
Sono Tokuda spielt eine Violine von Stefano Scarampella (Mantua, 1900)

Der Cellist Jérôme Fruchart begann sein Studium am Conservatoire National de Région de Paris bei Marcel Bardon. Von 1999 bis 2003 studierte er bei Jean-Marie Gamard und Jean Mouillère am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris. Im Rahmen eines Erasmus-Austauschs setzte er sein Studium ein Jahr lang bei Valentin Erben an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. 2004 führte er seine Ausbildung bei Arto Noras an der Sibelius-Akademie in Helsinki fort.
Seit 2004 ist er Mitglied des französischen Kammerorchesters Les Dissonances, das ohne Dirigenten spielt. 2007 war er eine Saison lang Mitglied des Sinfonieorchesters Basel, und von 2008 bis 2010 war er Tutticellist an der Opéra National de Paris.
2010 trat Jérôme dem Royal Concertgebouw Orchestra bei. Außerdem ist er regelmäßig als Aushilfe im Chamber Orchestra of Europe und bei den Berliner Philharmonikern tätig. Im Sommer 2019 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. Jérôme tritt zudem regelmäßig in verschiedenen Kammermusikensembles auf.
Seit 2021 spielt Jérôme Fruchart ein Cello von F. G. Catenar (1700), das ihm von der Pariser Stiftung Association des Grands Interprètes als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.

Ursprünglich aus Frankreich stammend, ist Yannick Rafalimanana ein vielseitiger Musiker, der seinen kammermusikalischen Geist auf Bühnen in aller Welt trägt. Er trat bereits in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie, der Wigmore Hall, dem Wiener Konzerthaus, dem Kennedy Center in Washington und der Symphony Hall in Boston auf.
Er teilte die Bühne mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Steven Isserlis, Noah Bendix-Balgley und Arnold Steinhardt sowie mit Ensembles wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem Ensemble Resonanz, Le Balcon und dem Pangaea Trio Berlin.
Aus Überzeugung, dass Musiker eine wesentliche soziale Rolle in ihrer eigenen Nachbarschaft spielen, bringt Yannick die Kammermusik durch zwei von ihm gegründete Konzertreihen in seine lokalen Gemeinschaften: „Yannick’s Salon“ in Berlin und „Quartierklänge“ in Hamburg.



Werke von Clara Schumann und Johannes Brahms
Vier Jahrzehnte trennen Clara Schumanns Klaviertrio g-Moll, op. 17 (1846) und Johannes Brahms’ Klaviertrio Nr. 3 c-Moll, op. 101 (1886) - und doch scheint ihre Musik aus einer gemeinsamen Quelle zu sprechen. Beide Komponisten verband eine tiefe Freundschaft und künstlerische Nähe.
So überrascht es kaum, dass zwischen den beiden Trios mehr als bloße stilistische Verwandtschaft spürbar ist. Es ist, als begegneten sich hier zwei Seelen, die einander tief verstanden.
Die Geigerin Sono Tokuda (Elbphilharmonie Hamburg) und der Cellist Jérôme Fruchart (Concertgebouw Amsterdam) verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft. Gemeinsam mit dem Pianisten Yannick Rafalimanana bringen sie die beiden Werke in den Spiegelsaal.
Klaviertrio g-Moll, op. 17
Klaviertrio c-Moll Nr. 3, op. 101

Die japanische Geigerin Sono Tokuda ist Erste Geigerin im NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg. Zudem konzertiert sie regelmäßig mit renommierten Ensembles wie dem Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Lucerne Festival Orchestra. Besonders am Herzen liegt ihr die Kammermusik, die sie gemeinsam mit langjährigen musikalischen Partnern in verschiedenen Formationen pflegt und mit der sie bei zahlreichen Festivals in Europa auftritt.
In Tokio geboren und in Japan und Deutschland aufgewachsen, begann sie mit vier Jahren ihren Geigenunterricht in München nach der Suzuki-Methode. Als Jungstudentin an der Universität der Künste Berlin studierte sie bei Koji Toyoda, später bei Rainer Kussmaul in Freiburg und schließlich bei Kolja Blacher in Hamburg, bei dem sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Sie war Stipendiatin des japanischen Kulturministeriums und wurde mit dem Förderpreis der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa ausgezeichnet.
Ihre Leidenschaft für die historische Aufführungspraxis vertiefte sie in Meisterkursen bei Enrico Onofri und Projekten mit der Capella Gabetta. Zudem tritt sie regelmäßig als Konzertmeisterin des Ensembles NDR Barock auf. Als Mentorin der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters fördert sie junge Musikerinnen und Musiker in ihrer künstlerischen Entwicklung.
Sono Tokuda spielt eine Violine von Stefano Scarampella (Mantua, 1900)

Der Cellist Jérôme Fruchart begann sein Studium am Conservatoire National de Région de Paris bei Marcel Bardon. Von 1999 bis 2003 studierte er bei Jean-Marie Gamard und Jean Mouillère am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris. Im Rahmen eines Erasmus-Austauschs setzte er sein Studium ein Jahr lang bei Valentin Erben an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. 2004 führte er seine Ausbildung bei Arto Noras an der Sibelius-Akademie in Helsinki fort.
Seit 2004 ist er Mitglied des französischen Kammerorchesters Les Dissonances, das ohne Dirigenten spielt. 2007 war er eine Saison lang Mitglied des Sinfonieorchesters Basel, und von 2008 bis 2010 war er Tutticellist an der Opéra National de Paris.
2010 trat Jérôme dem Royal Concertgebouw Orchestra bei. Außerdem ist er regelmäßig als Aushilfe im Chamber Orchestra of Europe und bei den Berliner Philharmonikern tätig. Im Sommer 2019 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. Jérôme tritt zudem regelmäßig in verschiedenen Kammermusikensembles auf.
Seit 2021 spielt Jérôme Fruchart ein Cello von F. G. Catenar (1700), das ihm von der Pariser Stiftung Association des Grands Interprètes als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.

Ursprünglich aus Frankreich stammend, ist Yannick Rafalimanana ein vielseitiger Musiker, der seinen kammermusikalischen Geist auf Bühnen in aller Welt trägt. Er trat bereits in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie, der Wigmore Hall, dem Wiener Konzerthaus, dem Kennedy Center in Washington und der Symphony Hall in Boston auf.
Er teilte die Bühne mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Steven Isserlis, Noah Bendix-Balgley und Arnold Steinhardt sowie mit Ensembles wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem Ensemble Resonanz, Le Balcon und dem Pangaea Trio Berlin.
Aus Überzeugung, dass Musiker eine wesentliche soziale Rolle in ihrer eigenen Nachbarschaft spielen, bringt Yannick die Kammermusik durch zwei von ihm gegründete Konzertreihen in seine lokalen Gemeinschaften: „Yannick’s Salon“ in Berlin und „Quartierklänge“ in Hamburg.



Werke von Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn
Mark Bouchkov bestreitet seit Langem die großten Bühnen als Solist und Kammermusiker, Lir Vaginsky gilt als aufstrebender Stern am Geigenhimmel, und Ori Kam sowie Hila Karni waren langjährige Mitglieder renommierter Ensembles wie dem Jerusalem String Quartet und dem Mondrian Trio.
Die vier international anerkannten Musiker bilden ein Streichquartett der Extraklasse, das in seinem Programm Beethovens Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4 und Mendelssohns a-Moll-Quartett op. 13 gegenüberstellt.
Beethovens frühes Werk zeigt bereits den Drang, die klassische Form zu erweitern und den Ausdruck zu vertiefen. Rund 30 Jahre später, knüpft Mendelssohn - mit seien gerade ein mal 18 Jahren - daran an und verbindet diesen Einfluss mit einer eigenen, lyrisch-romantischen Sprache.
Streichquartett c-Moll Op. 18 Nr. 4
Streichquartett a-Moll Op. 13

Marc Bouchkov wurde in eine Familie von Violinisten geboren. Er erhielt seine ersten Unterrichtsstunden im Alter von fünf Jahren von seinem Großvater und setzte seine Studien bei Claire Bernard und Boris Garlitsky fort. Anschließend studierte er bei Mihaela Martin als Young Soloist in einem Postgraduierten-Kurs an der Kronberg Academy. Seit vielen Jahren steht er unter der musikalischen Anleitung von Eduard Wulfson.
Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen sein Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Lahav Shani, sein Debüt mit dem Budapest Festival Orchestra und Gábor Takács-Nagy, eine Tournee mit dem Verbier Kammerorchester in China und Hongkong, eine Orchestertournee in Japan mit Norichika Iimori, sein Debüt mit Sunwook Kim in Seoul, das Ende seiner Residenz beim Niederländischen Philharmonischen Orchester unter den Dirigenten Lorenzo Viotti, Ryan Bancroft und Hannu Lintu, das Doppelkonzert von Brahms mit dem Cellisten Mischa Maisky unter der Leitung von Christoph Eschenbach sowie der vollständige Zyklus der Beethoven-Violinsonaten beim Verbier Festival, in der Oji Hall in Tokyo und in der Israel Philharmonic recital Serie mit dem Pianisten Mao Fujita.
Zukünftige Höhepunkte umfassen eine Rückkehr zum Orquestra Simfònica de Barcelona mit Juanjo Mena und ein Konzert mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und Marta Gardolinska. Beim Verbier Festival 2025 wird er mit verschiedenen Partnern auftreten, darunter Klaus Mäkelä, Lahav Shani, Mao Fujita, Blythe Engstroem, Martin Frost, Julien Quentin, und wird sein Debüt als Solist mit Teodor Currentzis geben.
Kürzlich veröffentlichte Deutsche Grammophon Gold seine Live-Aufnahmen der Ysaye-Sonaten und des Konzerts aus der vorherigen Ausgabe des Verbier Festivals. Er nahm auch eine vollständige Mendelssohn-CD mit der Pianistin Claire Huang-Ci für das Label Berlin Classics auf. Sein allererstes Album bei Harmonia Mundi enthielt zwei Premieren von Eugène Ysaye und zwei Werke, die von ihm selbst komponiert wurden. Das Album wurde mit einem Diapason d’Or und einem Diapason Découverte ausgezeichnet. Als guter Freund einiger lebender Komponisten nahm Marc ebenfalls ein Kammermusik-Album mit Musik von Igor Raykhelson und zwei Violinkonzerte von Alexey Shor auf.
Zu seinen Orchestergastspielen gehören Aufführungen mit dem Orchestra Filarmonica della Scala und Lorenzo Viotti, der Münchener Philharmoniker und Philippe Jordan, dem HR Sinfonieorchester und Christoph Eschenbach, dem Mariinsky-Theater-Sinfonieorchester und Valery Gergiev, dem Verbier Festival Orchestra unter Gábor Takács-Nagy sowie dem Brussels Philharmonic Orchestra unter Nikolaj Szeps-Znaider, um nur einige zu nennen. Außerdem trat er mit dem NDR- Sinfonieorchester Hamburg, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestra Sinfonica Nazionale RAI in Turin und dem Royal Philharmonic Orchestra von Lüttich auf und arbeitete mit Dirigenten wie Stanislav Kochanovsky, Ludovic Morlot, Lionel Bringuier und Maxim Vengerov zusammen, um nur einige zu nennen.
Herr Bouchkov hat in vielen der prestigeträchtigsten Konzertsäle der Welt gespielt, darunter die Wigmore Hall, Carnegie Hall, das Concertgebouw in Amsterdam, das Teatro alla Scala, die Elbphilharmonie Hamburg, der Konzertsaal in St. Petersburg, die Tonhalle Zürich, die Maison de Radio France und das Konzerthaus in Berlin.
Als gefragter Rezitalist ist er ein regelmäßiger Gast beim Verbier Festival in der Schweiz, dem Tsinandali Festival in Georgien und dem Jerusalem International Chamber Music Festival in Israel. Als ausgezeichneter Kammermusiker zählen zu seinen Musikpartnern Evgenij Kissin, Mischa Maisky, Andras Schiff, Lahav Shani, Klaus Mäkelä und Behzod Abdurahimov.
Zu seinen Preisen bei Violinwettbewerben gehören eine Goldmedaille beim Montreal International Musical Competition und eine Silbermedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb.
Herr Bouchkov ist derzeit Professor an der Fakultät des Conservatoire Royal de Liège (BE) und ab April 2025 Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Die israelische Violinistin Lir Vaginsky begann im Alter von 7 Jahren, Geige zu spielen. Seitdem hat Lir in Konzertsälen weltweit gespielt und ist eine regelmäßige Gastsolistin bei renommierten Festivals und Orchestern. Höhepunkte der vergangenen Saisons umfassen Auftritte in der Laeiszhalle Hamburg, der Elbphilharmonie und der Berliner Philharmonie mit Orchestern wie der Hamburg Camerata, dem Unter den Linden Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Berlin und anderen. Kürzlich trat sie zusammen mit dem Komponisten Max Richter im Konzerthaus Berlin und der Berliner Philharmonie auf.
Anfang 2023 hat Lir ihr Debütalbum mit den frühen Mozart-Konzerten mit ihren eigenen Kadenzen zusammen mit dem Kammerorchester des Konzerthauses Berlin aufgenommen.
Vaginsky war außerdem Mitglied der LGT Young Soloists, eines Streichensembles außergewöhnlich talentierter junger Musiker. Zusammen mit diesem Ensemble trat sie als Solistin in der Tonhalle Zürich auf und spielte bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Merano Festival und dem Dresdner Musikfest. Als Mitglied der LGT Young Soloists war Lir die jüngste Geigerin in der Geschichte, die als Solistin zwei CDs unter dem Label RCA Red Seal (Sony Music) aufnahm.
Lir begann ihre musikalische Ausbildung bei ihrer ersten Geigenlehrerin Lena Mazor am Konservatorium Givatayim in Israel. 2012 studierte Lir fünf Jahre lang bei Prof. Tomasz Tomaszewski und anschließend bei Professorin Latica Honda-Rosenberg an der Universität der Künste in Berlin. 2020 war sie Studentin von Christian Tetzlaff an der Kronberg Academy. Lir Vaginsky wurde eingeladen, an Meisterkursen von Ana Chumachenco, András Schiff, Miriam Fried, Haim Taub, Augustin Hadelich und David Geringas teilzunehmen. Sie hat an der Gstaad Menuhin Festival String Academy sowie an der Hope Academy unter der Leitung von Daniel Hope teilgenommen.
Lir Vaginsky ist Preisträgerin des Ysaye, des Young Paganini und des Grand Prize Virtuoso International Music Competition. Zudem wurde sie mit dem ersten Preis und Sonderpreisen beim deutschen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Seit 2018 ist Lir Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und zwischen 2019 und 2021 war sie Stipendiatin der Ponto-Stiftung. Dank der Unterstützung der Kalliope Stiftung spielt sie mit einem Bogen von Louis Pajeot aus dem Jahr 1810.

„Seine souveräne, atemberaubende Musikalität und Technik ermöglichen eine beispielhafte Aufnahme der Spitzenklasse." - STEREO MAGAZINE
Kürzlich von der New York Times für seine "faszinierende Bühnenpräsenz” gelobt, spielte der Bratscher Ori Kam als Solist bereits auf einigen der bedeutendsten Bühnen der Welt. Nach seinem Debut als Sechzehnjähriger mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta wurde er sofort wieder engagiert. Seitdem spielte er mit allen bedeutenden Orchestern Israels, dem National Symphony Orchestra (Washington DC), dem New Jersey Symphony Orchestra, der Düsseldorfer Symphoniker, der Manhattan Philharmonie, der Kioi Symphonietta (Tokyo) sowie der Sinfonia Varsovia.
Ori Kam gab zahlreiche Recitals in den USA, Europa und Israel. Seine Recital-Auftritte im Louvre Museum Paris und in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall erhielten Kritiken wie: "Kam ist eine Ausnahmebratscher Solist" und "Mr. Kam’s Auftritt ist sowohl musikalisch ausgereift als auch jugendlich überschwänglich”. Als ein begeisterter Kammermusiker ist Ori Kam der Bratschist des Jerusalem Quartets. Er war auch Begründer und künstlerischer Leiter der Israel Chamber Music Society und spielte zusammen mit zahlreichen anderen Künstlern wie Isaac Stern, Daniel Barenboim, Itzhak Perlman, Pinchas Zukerman und Andras Schif. Er konzertierte mit der Chamber Music Society of Lincoln Center und wurde als Künstler zu zahlreichen Festivals eingeladen so u.a. in Salzburg, Verbier, Tangelwood, Aspen, Schleswig-Holstein, der Schubertiade, und dem Jerusalem Chamber Music Festival um nur einige zu nennen.
Ori Kam wurde 1975 als Kind israelischer Eltern in La Jolla, Kalifornien geboren und wuchs in Israel auf. Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von 6 Jahren und seit dem fünfzehnten Lebensjahr spielt er Bratsche. In Israel studierte er mit dem bekannten Lehrer Haim Taub und danach von 1994 und 1997 bei Pinchas Zukerman und Patinka Kopec an der Manhattan School of Music in New York. Später vervollkommnete er seine Studien auch mit Wilfried Strehle an der Universtität der Künste in Berlin.
Ori Kam wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, wozu der "Schweizer Preis" beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf zählten, der „Paganini-Preis“ beim Internationalen Tertis Bratschewettbewerb, sowie der Konzertpreis der Manhattan School of Music. Zudem erhielt er über viele Jahre hinweg regelmäßig Stipendien der America-Israel Culture Foundation. Seit 2010 ist er Professor für Bratsche an der Hochschule für Musik Genf (Schweiz), und seit 2024 Professor an der Kunst Universität Graz (Österreich).
2007 realisierte Ori Kam unter dem Label „Berlin Classics“ seine erste kommerzielle Aufnahme des Bruch Concerto für Viola und Klarinette gemeinsam mit seiner Schwester, Sharon Kam. In 2010 Kam das Zweite CD mit Telemann’s 12 Fantasien für Solo Bratsche. Er nahm auch Pierre Boulez '"Le Marteau Sans Maitre” unter der Leitung von Boulez selbst für die Deutsche Grammophone auf. Nach einer langen Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi hat das Jerusalem Quartet kürzlich sein erstes Album bei BIS Records veröffentlicht.
September 2024

Es war die Kammermusik, die Hila Karni zuerst faszinierte – nicht nur als Gattung, sondern als Sprache der Verbindung. Geboren in Tel Aviv, begann sie bereits mit zwölf Jahren in Kammerensembles aufzutreten und international zu touren. Diese frühen Erfahrungen prägten sie als Musikerin und legten den Grundstein für ihre lebenslange Leidenschaft für das Ensemblespiel.
Ein entscheidender Karriereschritt war ihre Nominierung für die Reihe ECHO Rising Stars, die sie in bedeutende Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus, das Concertgebouw Amsterdam, die Tonhalle Zürich und die Carnegie Hall in New York führte. Auch in der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg war sie zu hören, wo sie als Solistin mit der Hamburger Camerata auftrat, deren Solocellistin sie ist.
Geprägt wurde Karni durch Lehrer wie Zvi Harel, Uzi Wiesel und vor allem Haim Taub, der ihr Musizieren über viele Jahre nachhaltig beeinflusste. Wichtige Impulse erhielt sie zudem vom Alban Berg Quartett, Bernard Greenhouse und David Geringas.
Als Gründungsmitglied des preisgekrönten Trio Mondrian erarbeitete sie sich internationale Anerkennung, später auch mit dem Trio Lirico. Mehrere CD-Aufnahmen, darunter das selten gespielte Cellokonzert von Volkmann, dokumentieren ihr breites künstlerisches Spektrum. Zusammenarbeit mit Künstlern wie Max Richter zeigt zudem ihre Offenheit über klassische Grenzen hinaus.
Heute bleibt die Kammermusik das Zentrum ihres Schaffens. Mit Sensibilität, Tiefe und kommunikativer Präsenz begeistert Hila Karni bei Festivals wie dem Vorpommern Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. In Berlin gründete sie zudem die Reihe Prelude Concerts, die jungen Talenten Auftrittsmöglichkeiten an der Seite erfahrener Musikerinnen und Musiker bietet.



Werke von Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn
Mark Bouchkov bestreitet seit Langem die großten Bühnen als Solist und Kammermusiker, Lir Vaginsky gilt als aufstrebender Stern am Geigenhimmel, und Ori Kam sowie Hila Karni waren langjährige Mitglieder renommierter Ensembles wie dem Jerusalem String Quartet und dem Mondrian Trio.
Die vier international anerkannten Musiker bilden ein Streichquartett der Extraklasse, das in seinem Programm Beethovens Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4 und Mendelssohns a-Moll-Quartett op. 13 gegenüberstellt.
Beethovens frühes Werk zeigt bereits den Drang, die klassische Form zu erweitern und den Ausdruck zu vertiefen. Rund 30 Jahre später, knüpft Mendelssohn - mit seien gerade ein mal 18 Jahren - daran an und verbindet diesen Einfluss mit einer eigenen, lyrisch-romantischen Sprache.
Streichquartett c-Moll Op. 18 Nr. 4
Streichquartett a-Moll Op. 13

Marc Bouchkov wurde in eine Familie von Violinisten geboren. Er erhielt seine ersten Unterrichtsstunden im Alter von fünf Jahren von seinem Großvater und setzte seine Studien bei Claire Bernard und Boris Garlitsky fort. Anschließend studierte er bei Mihaela Martin als Young Soloist in einem Postgraduierten-Kurs an der Kronberg Academy. Seit vielen Jahren steht er unter der musikalischen Anleitung von Eduard Wulfson.
Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen sein Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Lahav Shani, sein Debüt mit dem Budapest Festival Orchestra und Gábor Takács-Nagy, eine Tournee mit dem Verbier Kammerorchester in China und Hongkong, eine Orchestertournee in Japan mit Norichika Iimori, sein Debüt mit Sunwook Kim in Seoul, das Ende seiner Residenz beim Niederländischen Philharmonischen Orchester unter den Dirigenten Lorenzo Viotti, Ryan Bancroft und Hannu Lintu, das Doppelkonzert von Brahms mit dem Cellisten Mischa Maisky unter der Leitung von Christoph Eschenbach sowie der vollständige Zyklus der Beethoven-Violinsonaten beim Verbier Festival, in der Oji Hall in Tokyo und in der Israel Philharmonic recital Serie mit dem Pianisten Mao Fujita.
Zukünftige Höhepunkte umfassen eine Rückkehr zum Orquestra Simfònica de Barcelona mit Juanjo Mena und ein Konzert mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und Marta Gardolinska. Beim Verbier Festival 2025 wird er mit verschiedenen Partnern auftreten, darunter Klaus Mäkelä, Lahav Shani, Mao Fujita, Blythe Engstroem, Martin Frost, Julien Quentin, und wird sein Debüt als Solist mit Teodor Currentzis geben.
Kürzlich veröffentlichte Deutsche Grammophon Gold seine Live-Aufnahmen der Ysaye-Sonaten und des Konzerts aus der vorherigen Ausgabe des Verbier Festivals. Er nahm auch eine vollständige Mendelssohn-CD mit der Pianistin Claire Huang-Ci für das Label Berlin Classics auf. Sein allererstes Album bei Harmonia Mundi enthielt zwei Premieren von Eugène Ysaye und zwei Werke, die von ihm selbst komponiert wurden. Das Album wurde mit einem Diapason d’Or und einem Diapason Découverte ausgezeichnet. Als guter Freund einiger lebender Komponisten nahm Marc ebenfalls ein Kammermusik-Album mit Musik von Igor Raykhelson und zwei Violinkonzerte von Alexey Shor auf.
Zu seinen Orchestergastspielen gehören Aufführungen mit dem Orchestra Filarmonica della Scala und Lorenzo Viotti, der Münchener Philharmoniker und Philippe Jordan, dem HR Sinfonieorchester und Christoph Eschenbach, dem Mariinsky-Theater-Sinfonieorchester und Valery Gergiev, dem Verbier Festival Orchestra unter Gábor Takács-Nagy sowie dem Brussels Philharmonic Orchestra unter Nikolaj Szeps-Znaider, um nur einige zu nennen. Außerdem trat er mit dem NDR- Sinfonieorchester Hamburg, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestra Sinfonica Nazionale RAI in Turin und dem Royal Philharmonic Orchestra von Lüttich auf und arbeitete mit Dirigenten wie Stanislav Kochanovsky, Ludovic Morlot, Lionel Bringuier und Maxim Vengerov zusammen, um nur einige zu nennen.
Herr Bouchkov hat in vielen der prestigeträchtigsten Konzertsäle der Welt gespielt, darunter die Wigmore Hall, Carnegie Hall, das Concertgebouw in Amsterdam, das Teatro alla Scala, die Elbphilharmonie Hamburg, der Konzertsaal in St. Petersburg, die Tonhalle Zürich, die Maison de Radio France und das Konzerthaus in Berlin.
Als gefragter Rezitalist ist er ein regelmäßiger Gast beim Verbier Festival in der Schweiz, dem Tsinandali Festival in Georgien und dem Jerusalem International Chamber Music Festival in Israel. Als ausgezeichneter Kammermusiker zählen zu seinen Musikpartnern Evgenij Kissin, Mischa Maisky, Andras Schiff, Lahav Shani, Klaus Mäkelä und Behzod Abdurahimov.
Zu seinen Preisen bei Violinwettbewerben gehören eine Goldmedaille beim Montreal International Musical Competition und eine Silbermedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb.
Herr Bouchkov ist derzeit Professor an der Fakultät des Conservatoire Royal de Liège (BE) und ab April 2025 Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Die israelische Violinistin Lir Vaginsky begann im Alter von 7 Jahren, Geige zu spielen. Seitdem hat Lir in Konzertsälen weltweit gespielt und ist eine regelmäßige Gastsolistin bei renommierten Festivals und Orchestern. Höhepunkte der vergangenen Saisons umfassen Auftritte in der Laeiszhalle Hamburg, der Elbphilharmonie und der Berliner Philharmonie mit Orchestern wie der Hamburg Camerata, dem Unter den Linden Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Berlin und anderen. Kürzlich trat sie zusammen mit dem Komponisten Max Richter im Konzerthaus Berlin und der Berliner Philharmonie auf.
Anfang 2023 hat Lir ihr Debütalbum mit den frühen Mozart-Konzerten mit ihren eigenen Kadenzen zusammen mit dem Kammerorchester des Konzerthauses Berlin aufgenommen.
Vaginsky war außerdem Mitglied der LGT Young Soloists, eines Streichensembles außergewöhnlich talentierter junger Musiker. Zusammen mit diesem Ensemble trat sie als Solistin in der Tonhalle Zürich auf und spielte bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Merano Festival und dem Dresdner Musikfest. Als Mitglied der LGT Young Soloists war Lir die jüngste Geigerin in der Geschichte, die als Solistin zwei CDs unter dem Label RCA Red Seal (Sony Music) aufnahm.
Lir begann ihre musikalische Ausbildung bei ihrer ersten Geigenlehrerin Lena Mazor am Konservatorium Givatayim in Israel. 2012 studierte Lir fünf Jahre lang bei Prof. Tomasz Tomaszewski und anschließend bei Professorin Latica Honda-Rosenberg an der Universität der Künste in Berlin. 2020 war sie Studentin von Christian Tetzlaff an der Kronberg Academy. Lir Vaginsky wurde eingeladen, an Meisterkursen von Ana Chumachenco, András Schiff, Miriam Fried, Haim Taub, Augustin Hadelich und David Geringas teilzunehmen. Sie hat an der Gstaad Menuhin Festival String Academy sowie an der Hope Academy unter der Leitung von Daniel Hope teilgenommen.
Lir Vaginsky ist Preisträgerin des Ysaye, des Young Paganini und des Grand Prize Virtuoso International Music Competition. Zudem wurde sie mit dem ersten Preis und Sonderpreisen beim deutschen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Seit 2018 ist Lir Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und zwischen 2019 und 2021 war sie Stipendiatin der Ponto-Stiftung. Dank der Unterstützung der Kalliope Stiftung spielt sie mit einem Bogen von Louis Pajeot aus dem Jahr 1810.

„Seine souveräne, atemberaubende Musikalität und Technik ermöglichen eine beispielhafte Aufnahme der Spitzenklasse." - STEREO MAGAZINE
Kürzlich von der New York Times für seine "faszinierende Bühnenpräsenz” gelobt, spielte der Bratscher Ori Kam als Solist bereits auf einigen der bedeutendsten Bühnen der Welt. Nach seinem Debut als Sechzehnjähriger mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta wurde er sofort wieder engagiert. Seitdem spielte er mit allen bedeutenden Orchestern Israels, dem National Symphony Orchestra (Washington DC), dem New Jersey Symphony Orchestra, der Düsseldorfer Symphoniker, der Manhattan Philharmonie, der Kioi Symphonietta (Tokyo) sowie der Sinfonia Varsovia.
Ori Kam gab zahlreiche Recitals in den USA, Europa und Israel. Seine Recital-Auftritte im Louvre Museum Paris und in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall erhielten Kritiken wie: "Kam ist eine Ausnahmebratscher Solist" und "Mr. Kam’s Auftritt ist sowohl musikalisch ausgereift als auch jugendlich überschwänglich”. Als ein begeisterter Kammermusiker ist Ori Kam der Bratschist des Jerusalem Quartets. Er war auch Begründer und künstlerischer Leiter der Israel Chamber Music Society und spielte zusammen mit zahlreichen anderen Künstlern wie Isaac Stern, Daniel Barenboim, Itzhak Perlman, Pinchas Zukerman und Andras Schif. Er konzertierte mit der Chamber Music Society of Lincoln Center und wurde als Künstler zu zahlreichen Festivals eingeladen so u.a. in Salzburg, Verbier, Tangelwood, Aspen, Schleswig-Holstein, der Schubertiade, und dem Jerusalem Chamber Music Festival um nur einige zu nennen.
Ori Kam wurde 1975 als Kind israelischer Eltern in La Jolla, Kalifornien geboren und wuchs in Israel auf. Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von 6 Jahren und seit dem fünfzehnten Lebensjahr spielt er Bratsche. In Israel studierte er mit dem bekannten Lehrer Haim Taub und danach von 1994 und 1997 bei Pinchas Zukerman und Patinka Kopec an der Manhattan School of Music in New York. Später vervollkommnete er seine Studien auch mit Wilfried Strehle an der Universtität der Künste in Berlin.
Ori Kam wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, wozu der "Schweizer Preis" beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf zählten, der „Paganini-Preis“ beim Internationalen Tertis Bratschewettbewerb, sowie der Konzertpreis der Manhattan School of Music. Zudem erhielt er über viele Jahre hinweg regelmäßig Stipendien der America-Israel Culture Foundation. Seit 2010 ist er Professor für Bratsche an der Hochschule für Musik Genf (Schweiz), und seit 2024 Professor an der Kunst Universität Graz (Österreich).
2007 realisierte Ori Kam unter dem Label „Berlin Classics“ seine erste kommerzielle Aufnahme des Bruch Concerto für Viola und Klarinette gemeinsam mit seiner Schwester, Sharon Kam. In 2010 Kam das Zweite CD mit Telemann’s 12 Fantasien für Solo Bratsche. Er nahm auch Pierre Boulez '"Le Marteau Sans Maitre” unter der Leitung von Boulez selbst für die Deutsche Grammophone auf. Nach einer langen Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi hat das Jerusalem Quartet kürzlich sein erstes Album bei BIS Records veröffentlicht.
September 2024

Es war die Kammermusik, die Hila Karni zuerst faszinierte – nicht nur als Gattung, sondern als Sprache der Verbindung. Geboren in Tel Aviv, begann sie bereits mit zwölf Jahren in Kammerensembles aufzutreten und international zu touren. Diese frühen Erfahrungen prägten sie als Musikerin und legten den Grundstein für ihre lebenslange Leidenschaft für das Ensemblespiel.
Ein entscheidender Karriereschritt war ihre Nominierung für die Reihe ECHO Rising Stars, die sie in bedeutende Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus, das Concertgebouw Amsterdam, die Tonhalle Zürich und die Carnegie Hall in New York führte. Auch in der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg war sie zu hören, wo sie als Solistin mit der Hamburger Camerata auftrat, deren Solocellistin sie ist.
Geprägt wurde Karni durch Lehrer wie Zvi Harel, Uzi Wiesel und vor allem Haim Taub, der ihr Musizieren über viele Jahre nachhaltig beeinflusste. Wichtige Impulse erhielt sie zudem vom Alban Berg Quartett, Bernard Greenhouse und David Geringas.
Als Gründungsmitglied des preisgekrönten Trio Mondrian erarbeitete sie sich internationale Anerkennung, später auch mit dem Trio Lirico. Mehrere CD-Aufnahmen, darunter das selten gespielte Cellokonzert von Volkmann, dokumentieren ihr breites künstlerisches Spektrum. Zusammenarbeit mit Künstlern wie Max Richter zeigt zudem ihre Offenheit über klassische Grenzen hinaus.
Heute bleibt die Kammermusik das Zentrum ihres Schaffens. Mit Sensibilität, Tiefe und kommunikativer Präsenz begeistert Hila Karni bei Festivals wie dem Vorpommern Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. In Berlin gründete sie zudem die Reihe Prelude Concerts, die jungen Talenten Auftrittsmöglichkeiten an der Seite erfahrener Musikerinnen und Musiker bietet.



PETER UND DER WOLF
von Sergei Prokofjew
„Peter und der Wolf" ist ein musikalisches Märchen von Sergei Prokofjew, in dem jede Figur durch ein eigenes Instrument und ein musikalisches Thema dargestellt wird. Mit viel Ausdruck und Humor erzählt Christian Banzhaf die Geschichte des mutigen Peter, während das Ensemble Chaussee mit seinen Instrumenten den Figuren ihren unverwechselbaren Charakter und Klang verleiht - ein spannendes und zugleich leicht verständliches Musikabenteuer für Kinder und Erwachsene, das seit Generationen begeistert.
Ein idealer Ausflug für Groß und Klein!
Empfohlen für Kinder ab 3 Jahren.
Dauer: ca. 45 Minuten
Sprecher
mit
Die Handlung, die Sergei Prokofjew selbst schrieb, erzählt von dem Jungen Peter, der mit seinem Großvater nahe eines Waldes wohnt. In dem Wald lebt ein Wolf, der es auf die Tiere, Peters Freunde, abgesehen hat. Doch Peter ist schlau und stellt dem Wolf eine pfiffige Falle – ein Umstand, der manche Interpretation des Märchens als eine Allegorie auf politische Verhältnisse provozierte.



PETER UND DER WOLF
von Sergei Prokofjew
„Peter und der Wolf" ist ein musikalisches Märchen von Sergei Prokofjew, in dem jede Figur durch ein eigenes Instrument und ein musikalisches Thema dargestellt wird. Mit viel Ausdruck und Humor erzählt Christian Banzhaf die Geschichte des mutigen Peter, während das Ensemble Chaussee mit seinen Instrumenten den Figuren ihren unverwechselbaren Charakter und Klang verleiht - ein spannendes und zugleich leicht verständliches Musikabenteuer für Kinder und Erwachsene, das seit Generationen begeistert.
Ein idealer Ausflug für Groß und Klein!
Empfohlen für Kinder ab 3 Jahren.
Dauer: ca. 45 Minuten
Sprecher
mit
Die Handlung, die Sergei Prokofjew selbst schrieb, erzählt von dem Jungen Peter, der mit seinem Großvater nahe eines Waldes wohnt. In dem Wald lebt ein Wolf, der es auf die Tiere, Peters Freunde, abgesehen hat. Doch Peter ist schlau und stellt dem Wolf eine pfiffige Falle – ein Umstand, der manche Interpretation des Märchens als eine Allegorie auf politische Verhältnisse provozierte.



Musik und Comedy Duo
BEST OF
In ihrem »Best of 20 Jahren« Programm zeigt das mehrfach ausgezeichnete britische Duo das Beste aus den ersten gemeinsamen 20 Jahren auf der Bühne. Dazu gehören Höhepunkte aus ihrer letzten Operette, Turnadot, der kleinsten Operette der Welt! Rebecca und Colin teilen mit ihrem Publikum ihre Höhepunkte, Meilensteine und natürlich ihre Liebe zur Musik und Comedy. Wie immer von den beiden brillant, charmant und witzig präsentiert. Ob nun Originalsongs oder Lieder, von denen man schon mal gehört hat, Carrington-Browns Interpretation ist jedes Mal einzigartig und inzwischen ihr Markenzeichen! Natürlich wird auch Rebeccas Cello namens »Joe« mit von der Partie sein. Er wird unterstützt von anderen Gast-Instrumenten mit denen er sein Talent teilen wird. Freuen Sie sich auf ein einzigartiges Erlebnis!
"BEST OF" Carrington-Brown

Carrington-Brown
2007 wurde das Duo Carrington-Brown gegründet. Ein vielsprachiges Musik und Comedy Duo, das in der Folge zahlreiche internationale Preise gewann. Die einzigartige Zusammensetzung kreiert einen komplett unterschiedlichen Mix von Musik und Comedy, kombiniert mit britischem Humor und großem Talent, was in der Presse euphorisch gefeiert wurde. Das in Berlin lebende Künstlerpaar sorgt seither international für Furore mit Auftritten in den USA, Kanada, Südafrika und ganz Europa.



Musik und Comedy Duo
BEST OF
In ihrem »Best of 20 Jahren« Programm zeigt das mehrfach ausgezeichnete britische Duo das Beste aus den ersten gemeinsamen 20 Jahren auf der Bühne. Dazu gehören Höhepunkte aus ihrer letzten Operette, Turnadot, der kleinsten Operette der Welt! Rebecca und Colin teilen mit ihrem Publikum ihre Höhepunkte, Meilensteine und natürlich ihre Liebe zur Musik und Comedy. Wie immer von den beiden brillant, charmant und witzig präsentiert. Ob nun Originalsongs oder Lieder, von denen man schon mal gehört hat, Carrington-Browns Interpretation ist jedes Mal einzigartig und inzwischen ihr Markenzeichen! Natürlich wird auch Rebeccas Cello namens »Joe« mit von der Partie sein. Er wird unterstützt von anderen Gast-Instrumenten mit denen er sein Talent teilen wird. Freuen Sie sich auf ein einzigartiges Erlebnis!
"BEST OF" Carrington-Brown

Carrington-Brown
2007 wurde das Duo Carrington-Brown gegründet. Ein vielsprachiges Musik und Comedy Duo, das in der Folge zahlreiche internationale Preise gewann. Die einzigartige Zusammensetzung kreiert einen komplett unterschiedlichen Mix von Musik und Comedy, kombiniert mit britischem Humor und großem Talent, was in der Presse euphorisch gefeiert wurde. Das in Berlin lebende Künstlerpaar sorgt seither international für Furore mit Auftritten in den USA, Kanada, Südafrika und ganz Europa.


Werke von Petronio Franceschini, Oskar Böhme, Theodor Hoch, Herbert L. Clarke, George Enescu, Carl Höhne, Jean Baptiste Arban
Glanzvoll, lyrisch und virtuos – dieses Konzert zeigt die Trompete in all ihren Facetten: als festliches Barockinstrument, als romantische Sängerin und als brillantes Soloinstrument des 20. Jahrhunderts.
Die Trompeter Bernhard Plagg und Raphael Mentzen vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, begleitet von Jacobus Gladziwa am Klavier, präsentieren ein abwechslungsreiches Programm, in dem sich Duette und Solostücke abwechseln.
Sonata in D-Dur für 2 Trompeten und Klavier
Legènde (1906)
Slawische Fantasie
Entsagung
Eine Perle im Ozean op. 30
Variationen über ein Thema aus "Norma" von Bellini
Cousins für 2 Trompeten

Bernhard Plagg wurde 1989 in Mals/Südtirol (Italien) geboren, wo er erste musikalische Erfahrungen in der heimischen Blaskapelle und bei seinem ersten Trompetenlehrer Anton Stecher sammelte. Daraufhin studierte er am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch Trompete bei Lothar Hilbrand. Nachdem er sein Bachelorstudium 2011 mit Auszeichnung abschloss, wechselte der Südtiroler für sein Masterstudium an die Universität Mozarteum Salzburg, wo er bei Prof. Hans Gansch und Prof. Mag. Andreas Öttl studierte. In Berlin absolvierte er ein weiteres Masterstudium an der Universität der Künste bei Prof. Gábor Tarkövi.
In der Spielzeit 2012/13 war er Praktikant in der Staatsphilharmonie - Staatstheater Nürnberg und Akademist im Bayerischen Staatsorchester in München. Wichtige Erfahrungen sammelte Bernhard Plagg unter anderem auch auf fünf Europatourneen mit dem renommierten Gustav Mahler Jugendorchester, wo er mehrmals als Solotrompeter tätig war.
Von August bis Dezember 2013 bekleidete er die Solotrompeten-Stelle bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Im Januar 2014 führt ihn sein Werdegang als Wechseltrompeter zur Staatsphilharmonie – Staatstheater Nürnberg. Zur Spielzeit 2016/17 wechselte er zum Konzerthausorchester Berlin, wo er als Wechseltrompeter und als Stellvertretender Solotrompeter tätig war. Seit der Spielzeit 2022/23 ist Bernhard Plagg Solotrompeter im Deutschen Symphonie Orchester Berlin.
Aushilfstätigkeiten führten Ihn zu renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Bayerischen Staatsorchester München, den Münchner Philharmonikern, dem Ndr-Elbphilharmonieorchester, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern oder dem Orchester der deutschen Oper Berlin.
Seit dem WS 2020 geht Bernhard seiner Leidenschaft fürs Unterrichten als Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin, in der Klasse von Gábor Tarkövi, nach.

Raphael Mentzen wurde 1971 in Wevelinghoven am Niederrhein geboren und begann als Neunjähriger mit dem Trompetenspiel. Nach Unterricht bei Hans Schlimgen und Adam Bauer studierte er ab 1990 bei Konradin Groth an der Hochschule der Künste in Berlin und bestand dort das Konzertexamen mit Auszeichnung. Er war Mitglied des Bundesjugendorchesters, des Schleswig-Holstein Festival Orchesters und des Gustav Mahler Jugendorchesters. Nach Engagements an der Deutschen Oper Berlin sowie im Münchner Rundfunkorchester ist er seit September 2000 Trompeter im DSO. Raphael unterrichtet seit fast zehn Jahren an der Universität der Künste Berlin und ist seit 2023 Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.

In Aachen geboren, führten Jacobus Gladziwa Studien in Orchesterdirigieren und Kirchenmusik nach Dresden und Leipzig. Von 2016 bis 2019 war er Dekanatskirchenmusiker in Delitzsch. Darüber hinaus ab 2017 Bistumsbeauftragter für Kirchenmusik im Bistum Magdeburg. Von 2020-2025 war er Kirchenmusiker in St. Ludwig in Berlin eine Schwerpunktstelle für Kirchenmusik im Erzbistum Berlin. Seit 1. August 2025 ist er Propsteikantor in Leipzig. Eine rege Konzerttätigkeit als Organist führte ihn durch mehrere europäische Länder.


Werke von Petronio Franceschini, Oskar Böhme, Theodor Hoch, Herbert L. Clarke, George Enescu, Carl Höhne, Jean Baptiste Arban
Glanzvoll, lyrisch und virtuos – dieses Konzert zeigt die Trompete in all ihren Facetten: als festliches Barockinstrument, als romantische Sängerin und als brillantes Soloinstrument des 20. Jahrhunderts.
Die Trompeter Bernhard Plagg und Raphael Mentzen vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, begleitet von Jacobus Gladziwa am Klavier, präsentieren ein abwechslungsreiches Programm, in dem sich Duette und Solostücke abwechseln.
Sonata in D-Dur für 2 Trompeten und Klavier
Legènde (1906)
Slawische Fantasie
Entsagung
Eine Perle im Ozean op. 30
Variationen über ein Thema aus "Norma" von Bellini
Cousins für 2 Trompeten

Bernhard Plagg wurde 1989 in Mals/Südtirol (Italien) geboren, wo er erste musikalische Erfahrungen in der heimischen Blaskapelle und bei seinem ersten Trompetenlehrer Anton Stecher sammelte. Daraufhin studierte er am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch Trompete bei Lothar Hilbrand. Nachdem er sein Bachelorstudium 2011 mit Auszeichnung abschloss, wechselte der Südtiroler für sein Masterstudium an die Universität Mozarteum Salzburg, wo er bei Prof. Hans Gansch und Prof. Mag. Andreas Öttl studierte. In Berlin absolvierte er ein weiteres Masterstudium an der Universität der Künste bei Prof. Gábor Tarkövi.
In der Spielzeit 2012/13 war er Praktikant in der Staatsphilharmonie - Staatstheater Nürnberg und Akademist im Bayerischen Staatsorchester in München. Wichtige Erfahrungen sammelte Bernhard Plagg unter anderem auch auf fünf Europatourneen mit dem renommierten Gustav Mahler Jugendorchester, wo er mehrmals als Solotrompeter tätig war.
Von August bis Dezember 2013 bekleidete er die Solotrompeten-Stelle bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Im Januar 2014 führt ihn sein Werdegang als Wechseltrompeter zur Staatsphilharmonie – Staatstheater Nürnberg. Zur Spielzeit 2016/17 wechselte er zum Konzerthausorchester Berlin, wo er als Wechseltrompeter und als Stellvertretender Solotrompeter tätig war. Seit der Spielzeit 2022/23 ist Bernhard Plagg Solotrompeter im Deutschen Symphonie Orchester Berlin.
Aushilfstätigkeiten führten Ihn zu renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Bayerischen Staatsorchester München, den Münchner Philharmonikern, dem Ndr-Elbphilharmonieorchester, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern oder dem Orchester der deutschen Oper Berlin.
Seit dem WS 2020 geht Bernhard seiner Leidenschaft fürs Unterrichten als Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin, in der Klasse von Gábor Tarkövi, nach.

Raphael Mentzen wurde 1971 in Wevelinghoven am Niederrhein geboren und begann als Neunjähriger mit dem Trompetenspiel. Nach Unterricht bei Hans Schlimgen und Adam Bauer studierte er ab 1990 bei Konradin Groth an der Hochschule der Künste in Berlin und bestand dort das Konzertexamen mit Auszeichnung. Er war Mitglied des Bundesjugendorchesters, des Schleswig-Holstein Festival Orchesters und des Gustav Mahler Jugendorchesters. Nach Engagements an der Deutschen Oper Berlin sowie im Münchner Rundfunkorchester ist er seit September 2000 Trompeter im DSO. Raphael unterrichtet seit fast zehn Jahren an der Universität der Künste Berlin und ist seit 2023 Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.

In Aachen geboren, führten Jacobus Gladziwa Studien in Orchesterdirigieren und Kirchenmusik nach Dresden und Leipzig. Von 2016 bis 2019 war er Dekanatskirchenmusiker in Delitzsch. Darüber hinaus ab 2017 Bistumsbeauftragter für Kirchenmusik im Bistum Magdeburg. Von 2020-2025 war er Kirchenmusiker in St. Ludwig in Berlin eine Schwerpunktstelle für Kirchenmusik im Erzbistum Berlin. Seit 1. August 2025 ist er Propsteikantor in Leipzig. Eine rege Konzerttätigkeit als Organist führte ihn durch mehrere europäische Länder.



VATO JORDANIA Klavier
Werke von Haydn, Schumann, Debussy, Stravinsky
Der georgische Pianist Vato Jordania bringt ein Programm mit, das einen weiten Bogen über zwei Jahrhunderte Klaviermusik spannt:
Joseph Haydns Sonate D-Dur zeigt die Eleganz und den klaren Formwillen der Wiener Klassik.
Mit Robert Schumanns Symphonischen Etüden op. 13 entfaltet sich die romantische Virtuosität des 19. Jahrhunderts: ein Werk voller poetischer Stimmungen, innerer Kämpfe und glanzvoller Variationstechnik.
Claude Debussys Suite bergamasque führt in eine Traumwelt aus Klangfarben und Lichtspielen – Impressionismus in seiner zartesten und zugleich sinnlichsten Form.
Den Abschluss bilden Igor Strawinskys Drei Stücke aus „Petruschka“, in denen das Klavier zur orchestralen Klangmaschine wird: rhythmisch kühn, brillant und von tänzerischer Energie durchzogen.
Sonate für Klavier D-Dur, Hob. XVI:24
Symphonische Etüden für Klavier, op. 13
Suite bergamasque
Drei Stücke aus Petruschka

Vato Jordania wurde in Tbilisi (Georgien) geboren. Seit jungen Jahren nahm an verschiedenen Wettbewerben sowohl in Heimat, als auch im Ausland teil und ist mit vielen besonderen Preisen ausgezeichnet.
Nach dem Bachelorabschluss des staatlichen Konservatoriums Tbilissi setzte er sein Magisterstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien fort, die er in 2015 erfolgreich absolvierte. Er ist in vielen bekannten Konzertsälen, wie z. B. Konzerthaus Wien, Muth, Musikverein Wien, Rumänisches Athenäum, Staatsoper Tbilisi, Grand Hall Staatskonservatorium Tbilisi, Philharmonie Kiev, Salle Cortot Paris, University South Band Concerthall u.a. aufgetreten.
Vato Jordania kooperierte intensiv mit der bekannten österreichischen Firma – Bösendörfer, auf deren Einladung er oft Solo-Konzerte im Musiksalon Bösendörfer und Mozarthaus in Wien gab.
Nach dem Magisterabschluss arbeitete Vato Jordania als eingeladene Honorarlehrkraft an dem Schubert-Konservatorium Wien.
Seit 2017 ist er As. Professor für das Konzertfach – Klavier am V. Sarajishvili staatlichen Konservatorium Tbilissi. Gleichzeitig ist er als Künstler und Lehrkraft in den Regionen Georgiens aktiv engagiert, indem er Konzerte gibt und Meisterkurse leitet, um die klassische Musik landesweit zu propagieren und musikalische Früherziehung zu unterstützen.
Er ist Jury-Mitglied der verschiedenen nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.
In 2023 gründet Vato Jordania „Savaneli Musikfestival Dusheti“ (Georgien) und ist als Künstlerischer Leiter dessen tätig.



VATO JORDANIA Klavier
Werke von Haydn, Schumann, Debussy, Stravinsky
Der georgische Pianist Vato Jordania bringt ein Programm mit, das einen weiten Bogen über zwei Jahrhunderte Klaviermusik spannt:
Joseph Haydns Sonate D-Dur zeigt die Eleganz und den klaren Formwillen der Wiener Klassik.
Mit Robert Schumanns Symphonischen Etüden op. 13 entfaltet sich die romantische Virtuosität des 19. Jahrhunderts: ein Werk voller poetischer Stimmungen, innerer Kämpfe und glanzvoller Variationstechnik.
Claude Debussys Suite bergamasque führt in eine Traumwelt aus Klangfarben und Lichtspielen – Impressionismus in seiner zartesten und zugleich sinnlichsten Form.
Den Abschluss bilden Igor Strawinskys Drei Stücke aus „Petruschka“, in denen das Klavier zur orchestralen Klangmaschine wird: rhythmisch kühn, brillant und von tänzerischer Energie durchzogen.
Sonate für Klavier D-Dur, Hob. XVI:24
Symphonische Etüden für Klavier, op. 13
Suite bergamasque
Drei Stücke aus Petruschka

Vato Jordania wurde in Tbilisi (Georgien) geboren. Seit jungen Jahren nahm an verschiedenen Wettbewerben sowohl in Heimat, als auch im Ausland teil und ist mit vielen besonderen Preisen ausgezeichnet.
Nach dem Bachelorabschluss des staatlichen Konservatoriums Tbilissi setzte er sein Magisterstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien fort, die er in 2015 erfolgreich absolvierte. Er ist in vielen bekannten Konzertsälen, wie z. B. Konzerthaus Wien, Muth, Musikverein Wien, Rumänisches Athenäum, Staatsoper Tbilisi, Grand Hall Staatskonservatorium Tbilisi, Philharmonie Kiev, Salle Cortot Paris, University South Band Concerthall u.a. aufgetreten.
Vato Jordania kooperierte intensiv mit der bekannten österreichischen Firma – Bösendörfer, auf deren Einladung er oft Solo-Konzerte im Musiksalon Bösendörfer und Mozarthaus in Wien gab.
Nach dem Magisterabschluss arbeitete Vato Jordania als eingeladene Honorarlehrkraft an dem Schubert-Konservatorium Wien.
Seit 2017 ist er As. Professor für das Konzertfach – Klavier am V. Sarajishvili staatlichen Konservatorium Tbilissi. Gleichzeitig ist er als Künstler und Lehrkraft in den Regionen Georgiens aktiv engagiert, indem er Konzerte gibt und Meisterkurse leitet, um die klassische Musik landesweit zu propagieren und musikalische Früherziehung zu unterstützen.
Er ist Jury-Mitglied der verschiedenen nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.
In 2023 gründet Vato Jordania „Savaneli Musikfestival Dusheti“ (Georgien) und ist als Künstlerischer Leiter dessen tätig.



VICTOR EL CANO Gitarre
MARÍA ISABEL DOMÍNGUEZ Gesang
LORINE DE AZEVEDO Tanz
Traditionelle Musik aus Andalusien mit Gesang und Tanz
FLAMENCO PURO: DIE ESSENZ DER ANDALUSISCHEN TRADITION
Traditionelle Musik aus Andalusien mit Gesang und Tanz ist Flamenco in seiner reinsten Form.
Diese Musiktradition spiegelt die kulturelle Vielfalt Andalusiens wider – arabische, jüdische, christliche und vor allem gitano- (Roma-) Einflüsse haben sie über Jahrhunderte geprägt.
Das minimalistische Trio - Cante (Gesang), Toque (Gitarre) und Baile (Tanz) – verkörpert die Quintessenz des Flamenco puro, einer Kunstform, die von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt ist.
Jede:r Künstler:in agiert in einer Dynamik strenger Improvisation, in der die melancholische Tiefe des Gesangs mit der Virtuosität der Gitarre in Dialog tritt und die Kraft sowie die rhythmische Komplexität des Tanzes hervorhebt.
Es entsteht eine kunstvolle Verschmelzung von Rhythmus, Emotion und Bewegung, in der Musik und Körper eins werden.
Diese authentische und leidenschaftliche Erkundung der traditionellen PALOS offenbart die Kraft und Intensität des DUENDE – jenes geheimnisvollen, inneren Geistes, der die Flamenco-Interpretation in den Rang eines künstlerischen Rituals erhebt.
Taditionelle Musik aus Andalusien mit Gesang und Tanz

Víctor el Cano ist Gitarrist mit Schwerpunkt auf Flamenco und moderner Musik. Er verfügt über eine fundierte Ausbildung sowohl in der Flamenco-Begleitung (Gesang und Tanz) als auch im solistischen Gitarrenspiel. Er studierte am renommierten Conservatorio Superior de Música „Rafael Orozco“ in Córdoba und besitzt ein Aufbaudiplom in Flamenco-Begleitung von der angesehenen Escuela de Artes Escénicas Rebollar in Sevilla.
2012 erhielt er ein Stipendium der Künstlervereinigung AIE (Asociación de Intérpretes y Ejecutantes) für junge Komponisten, das ihm ermöglichte, seine Studien im Bereich der modernen Musik fortzusetzen.
2015 gründete er die Musik- und Tanzkompanie ASSAI, mit der er sein erstes Stück Siroco beim Tanzfestival Bucles in Valencia uraufführte. Anschließend zog er nach Jerez de la Frontera, um bei international renommierten Gitarristen zu studieren und seine Kenntnisse in der Flamenco-Begleitung zu vertiefen.
Seine berufliche Laufbahn führte ihn in Länder wie die Türkei, Frankreich und Großbritannien sowie auf bekannte Flamenco-Bühnen wie La Carbonería und La Fábrica in Sevilla.

Die Flamenco-Sängerin María Isabel Domínguez begann ihre Ausbildung in den Peñas (unter anderem bei Niño la Alfalfa) und Corralones Sevillas, wo sie bei Festen und Recitals die Essenz des cante in sich aufnahm. Dort sammelte sie ihre ersten Bühnenerfahrungen, bevor sie diese durch ein fundiertes Studium ergänzte.
Sie studierte am Conservatorio Superior de Música “Rafael Orozco” in Córdoba, wo sie derzeit sowohl den Hochschulabschluss im Flamenco-Gesang als auch den Studiengang Flamencologie abschließt. Zudem erwarb sie 2022 das Berufsdiplom im Flamenco-Gesang am Conservatorio Profesional Cristóbal de Morales in Sevilla sowie 2024 den Master in Flamenco-Forschung und -Analyse an der Universität Cádiz und der Universität Pablo de Olavide.
Ihre künstlerische Laufbahn umfasst Recitals und Kooperationen mit Gitarristen und Tänzern in Sevilla, Málaga, Cádizund Griechenland. Zwischen 2016 und 2017 initiierte sie das Projekt Flamenco Educa Andalucía, und seit 2019 unterrichtet sie Flamenco und Spanisch am Centro de Lenguas e Intercambio Cultural (CLIC) in Sevilla.
Als Juristin (Abschluss an der Universität Sevilla, 2007) verbindet sie ihre humanistische Bildung mit ihrer künstlerischen Berufung. Ihre internationale Erfahrung – unter anderem durch kulturelle Freiwilligenarbeit in Griechenland, der Türkei, Bosnien und Syrien (2008–2011) sowie ein Erasmus-Studium in Belgien (2005–2006) – hat ihr Verständnis und ihre Interpretation des Flamenco auf besondere Weise geprägt.

Die vielseitige Performerin Lorine De Azevedo ist sowohl in klassischem als auch in zeitgenössischem Tanz ausgebildet und hat zudem Einflüsse aus Körpertheater, Kampfkünsten und afrobrasilianischem Tanz in ihre Arbeit integriert. 1996 wurde sie als jüngste Künstlerin Frankreichs mit dem staatlichen Diplom für zeitgenössischen Tanzunterrichtausgezeichnet. Nach der Mitgründung mehrerer Kollektive für Instant Composition gründete sie 2005 ihre eigene Kompanie. Ihre Arbeiten, die Fragen nach Herkunft und Gesellschaft stellen, wurden beim Europäischen Tanzwettbewerb mit dem 2. und 3. Preis ausgezeichnet und begeisterten das Publikum des Festival d’Avignonmehrfach.
2013 erhielt sie ein Jahresstipendium für eine Weiterbildung am Centro de Arte y de Flamenco in Sevilla und studierte anschließend bei namhaften Meistern wie Alicia Márquez, Juana Amaya und Oruco. Seither hat ihr außergewöhnlicher künstlerischer Weg in Frankreich wie in Spanien große Aufmerksamkeit erregt.
Lorine De Azevedo wurde eingeladen, die Eleganz und Authentizität des Flamenco in Kampagnen, Modenschauen, Musikvideos, Flamenco- und zeitgenössischen Musikensembles zu verkörpern. Sie ist gleichermaßen in traditionellen Flamenco-Kompanien wie in interdisziplinären Projekten aktiv und entwickelt parallel dazu eigene Performances und Bühnenwerke.



VICTOR EL CANO Gitarre
MARÍA ISABEL DOMÍNGUEZ Gesang
LORINE DE AZEVEDO Tanz
Traditionelle Musik aus Andalusien mit Gesang und Tanz
FLAMENCO PURO: DIE ESSENZ DER ANDALUSISCHEN TRADITION
Traditionelle Musik aus Andalusien mit Gesang und Tanz ist Flamenco in seiner reinsten Form.
Diese Musiktradition spiegelt die kulturelle Vielfalt Andalusiens wider – arabische, jüdische, christliche und vor allem gitano- (Roma-) Einflüsse haben sie über Jahrhunderte geprägt.
Das minimalistische Trio - Cante (Gesang), Toque (Gitarre) und Baile (Tanz) – verkörpert die Quintessenz des Flamenco puro, einer Kunstform, die von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt ist.
Jede:r Künstler:in agiert in einer Dynamik strenger Improvisation, in der die melancholische Tiefe des Gesangs mit der Virtuosität der Gitarre in Dialog tritt und die Kraft sowie die rhythmische Komplexität des Tanzes hervorhebt.
Es entsteht eine kunstvolle Verschmelzung von Rhythmus, Emotion und Bewegung, in der Musik und Körper eins werden.
Diese authentische und leidenschaftliche Erkundung der traditionellen PALOS offenbart die Kraft und Intensität des DUENDE – jenes geheimnisvollen, inneren Geistes, der die Flamenco-Interpretation in den Rang eines künstlerischen Rituals erhebt.
Taditionelle Musik aus Andalusien mit Gesang und Tanz

Víctor el Cano ist Gitarrist mit Schwerpunkt auf Flamenco und moderner Musik. Er verfügt über eine fundierte Ausbildung sowohl in der Flamenco-Begleitung (Gesang und Tanz) als auch im solistischen Gitarrenspiel. Er studierte am renommierten Conservatorio Superior de Música „Rafael Orozco“ in Córdoba und besitzt ein Aufbaudiplom in Flamenco-Begleitung von der angesehenen Escuela de Artes Escénicas Rebollar in Sevilla.
2012 erhielt er ein Stipendium der Künstlervereinigung AIE (Asociación de Intérpretes y Ejecutantes) für junge Komponisten, das ihm ermöglichte, seine Studien im Bereich der modernen Musik fortzusetzen.
2015 gründete er die Musik- und Tanzkompanie ASSAI, mit der er sein erstes Stück Siroco beim Tanzfestival Bucles in Valencia uraufführte. Anschließend zog er nach Jerez de la Frontera, um bei international renommierten Gitarristen zu studieren und seine Kenntnisse in der Flamenco-Begleitung zu vertiefen.
Seine berufliche Laufbahn führte ihn in Länder wie die Türkei, Frankreich und Großbritannien sowie auf bekannte Flamenco-Bühnen wie La Carbonería und La Fábrica in Sevilla.

Die Flamenco-Sängerin María Isabel Domínguez begann ihre Ausbildung in den Peñas (unter anderem bei Niño la Alfalfa) und Corralones Sevillas, wo sie bei Festen und Recitals die Essenz des cante in sich aufnahm. Dort sammelte sie ihre ersten Bühnenerfahrungen, bevor sie diese durch ein fundiertes Studium ergänzte.
Sie studierte am Conservatorio Superior de Música “Rafael Orozco” in Córdoba, wo sie derzeit sowohl den Hochschulabschluss im Flamenco-Gesang als auch den Studiengang Flamencologie abschließt. Zudem erwarb sie 2022 das Berufsdiplom im Flamenco-Gesang am Conservatorio Profesional Cristóbal de Morales in Sevilla sowie 2024 den Master in Flamenco-Forschung und -Analyse an der Universität Cádiz und der Universität Pablo de Olavide.
Ihre künstlerische Laufbahn umfasst Recitals und Kooperationen mit Gitarristen und Tänzern in Sevilla, Málaga, Cádizund Griechenland. Zwischen 2016 und 2017 initiierte sie das Projekt Flamenco Educa Andalucía, und seit 2019 unterrichtet sie Flamenco und Spanisch am Centro de Lenguas e Intercambio Cultural (CLIC) in Sevilla.
Als Juristin (Abschluss an der Universität Sevilla, 2007) verbindet sie ihre humanistische Bildung mit ihrer künstlerischen Berufung. Ihre internationale Erfahrung – unter anderem durch kulturelle Freiwilligenarbeit in Griechenland, der Türkei, Bosnien und Syrien (2008–2011) sowie ein Erasmus-Studium in Belgien (2005–2006) – hat ihr Verständnis und ihre Interpretation des Flamenco auf besondere Weise geprägt.

Die vielseitige Performerin Lorine De Azevedo ist sowohl in klassischem als auch in zeitgenössischem Tanz ausgebildet und hat zudem Einflüsse aus Körpertheater, Kampfkünsten und afrobrasilianischem Tanz in ihre Arbeit integriert. 1996 wurde sie als jüngste Künstlerin Frankreichs mit dem staatlichen Diplom für zeitgenössischen Tanzunterrichtausgezeichnet. Nach der Mitgründung mehrerer Kollektive für Instant Composition gründete sie 2005 ihre eigene Kompanie. Ihre Arbeiten, die Fragen nach Herkunft und Gesellschaft stellen, wurden beim Europäischen Tanzwettbewerb mit dem 2. und 3. Preis ausgezeichnet und begeisterten das Publikum des Festival d’Avignonmehrfach.
2013 erhielt sie ein Jahresstipendium für eine Weiterbildung am Centro de Arte y de Flamenco in Sevilla und studierte anschließend bei namhaften Meistern wie Alicia Márquez, Juana Amaya und Oruco. Seither hat ihr außergewöhnlicher künstlerischer Weg in Frankreich wie in Spanien große Aufmerksamkeit erregt.
Lorine De Azevedo wurde eingeladen, die Eleganz und Authentizität des Flamenco in Kampagnen, Modenschauen, Musikvideos, Flamenco- und zeitgenössischen Musikensembles zu verkörpern. Sie ist gleichermaßen in traditionellen Flamenco-Kompanien wie in interdisziplinären Projekten aktiv und entwickelt parallel dazu eigene Performances und Bühnenwerke.



CLEMENS LINDER Violine
NIKOLAUS KNESER Violine
SUSANNE LINDER Viola
ADELE BITTER Violoncello
Werke von Felix Mendelssohn, Johannes Brahms, Szymon Laks
Jahrzehntelang galt das 2. Streichquartett von Szymon Laks als verschollen - wie so viele Werke, die im Zuge der Verfolgung durch das NS-Regime verloren gingen. Erst die akribische Recherche einer polnischen Musikwissenschaftlerin und die fortschreitende Digitalisierung führten zur Sensation: Ein vollständiger Stimmensatz wurde in der Bibliothek des CNSM Paris entdeckt.
Das Adamello Quartett hat die Ehre, dieses Werk nach über 90 Jahren wieder zum Klingen zu bringen. Für das Sonntagskonzert am 3. Mai wählen die vier Musiker außerdem zwei ihrer Lieblingsstücke: Mendelssohns Streichquartett Es-Dur op. 12 und Brahms’ Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67.
Freuen Sie sich auf ein besonderes Programm, in dem ein lange verschollenes Werk neben zwei romantischen Meisterwerken in einer frischen Interpretation des Adamello Quartetts wieder zum Leben erweckt wird.
Streichquartett Es-Dur, op. 12
Deuxième Quatuor a Cordes (Paris 1932)
Streichquartett Nr. 3 B-Dur, op. 67

Das Adamello Quartett hat sich in den nunmehr zwanzig Jahren seines Bestehens nicht nur in zahlreichen Konzerten mit Repertoire aller Epochen bis zur Gegenwart einen Namen gemacht, sondern in letzter Zeit besonders mit den CD-Einspielungen mehrerer Kammermusikwerke von Hans Winterberg höchstes Lob der Presse und wiederholte Nominierung für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ erspielt.
Die Mitglieder (Clemens Linder, Nikolaus Kneser, Susanne Linder und Adele Bitter) lernten sich im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Mahler Chamber Orchestra kennen und gaben sich den Namen eines beeindruckenden Gebirges in den westlichen Dolomiten. Denn sowohl Gipfelstürme als auch das Staunen über beeindruckende Landschaftsformationen sind Bestandteil eines Quartett-Lebens.
Besonders gern widmet sich das Quartett der Gegenüberstellung klassischer Werke mit denen von Klassikern des 20. Jahrhunderts wie beispielsweise Alban Berg, Henri Dutilleux und Luigi Nono und Zeitgenossen wie Mark Andre, Brett Dean, Detlev Glanert und Ursula Mamlok.



CLEMENS LINDER Violine
NIKOLAUS KNESER Violine
SUSANNE LINDER Viola
ADELE BITTER Violoncello
Werke von Felix Mendelssohn, Johannes Brahms, Szymon Laks
Jahrzehntelang galt das 2. Streichquartett von Szymon Laks als verschollen - wie so viele Werke, die im Zuge der Verfolgung durch das NS-Regime verloren gingen. Erst die akribische Recherche einer polnischen Musikwissenschaftlerin und die fortschreitende Digitalisierung führten zur Sensation: Ein vollständiger Stimmensatz wurde in der Bibliothek des CNSM Paris entdeckt.
Das Adamello Quartett hat die Ehre, dieses Werk nach über 90 Jahren wieder zum Klingen zu bringen. Für das Sonntagskonzert am 3. Mai wählen die vier Musiker außerdem zwei ihrer Lieblingsstücke: Mendelssohns Streichquartett Es-Dur op. 12 und Brahms’ Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67.
Freuen Sie sich auf ein besonderes Programm, in dem ein lange verschollenes Werk neben zwei romantischen Meisterwerken in einer frischen Interpretation des Adamello Quartetts wieder zum Leben erweckt wird.
Streichquartett Es-Dur, op. 12
Deuxième Quatuor a Cordes (Paris 1932)
Streichquartett Nr. 3 B-Dur, op. 67

Das Adamello Quartett hat sich in den nunmehr zwanzig Jahren seines Bestehens nicht nur in zahlreichen Konzerten mit Repertoire aller Epochen bis zur Gegenwart einen Namen gemacht, sondern in letzter Zeit besonders mit den CD-Einspielungen mehrerer Kammermusikwerke von Hans Winterberg höchstes Lob der Presse und wiederholte Nominierung für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ erspielt.
Die Mitglieder (Clemens Linder, Nikolaus Kneser, Susanne Linder und Adele Bitter) lernten sich im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Mahler Chamber Orchestra kennen und gaben sich den Namen eines beeindruckenden Gebirges in den westlichen Dolomiten. Denn sowohl Gipfelstürme als auch das Staunen über beeindruckende Landschaftsformationen sind Bestandteil eines Quartett-Lebens.
Besonders gern widmet sich das Quartett der Gegenüberstellung klassischer Werke mit denen von Klassikern des 20. Jahrhunderts wie beispielsweise Alban Berg, Henri Dutilleux und Luigi Nono und Zeitgenossen wie Mark Andre, Brett Dean, Detlev Glanert und Ursula Mamlok.



Werke von Schumann, Janáček, Wagner und Grieg
Der international anerkannte Cellist Gabriel Schwabe und der vielseitige Pianist Yehuda Inbar präsentieren ein besonderes Programm voller romantischer Erzählkraft: Von Schumanns innigen Romanzen über Janáčeks märchenhafte Pohádka bis zu Wagners sehnsuchtsvollen Wesendonck-Liedern und Griegs leidenschaftlicher Sonate in a-Moll entfaltet sich eine musikalische Reise durch die poetischen und emotionalen Landschaften des 19. Jahrhunderts. Freuen Sie sich auf zwei Ausnahmemusiker, die dieses Programm eigens für die Konzertreihe zusammengestellt haben.
Drei Romanzen, op. 94 für Violoncello und Klavier
Pohádka (Märchen) für Violoncello und Klavier
aus Wesendonck-Lieder, Fassung für Violoncello und Klavier
Sonata a-Moll, op. 36 für Violoncello und Klavier

Gabriel Schwabe ist Preisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, des Concours Rostropovich in Paris und des Pierre Fournier Award in London. Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie dem London Philharmonia, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Radio-Symphonieorchester Wien, der NDR Radiophilharmonie, unter Dirigenten wie Marek Janowski, Eivind Gullberg-Jensen, Dennis Russell-Davies, Cornelius Meister, Giancarlo Guerrero, und Michael Sanderling.
Im kammermusikalischen Bereich musiziert Gabriel Schwabe regelmäßig mit Interpreten wie Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Kirill Gerstein, Martin Helmchen und Enrico Pace. Er ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Jerusalem Chamber Music Festival und dem Internationalen Kronberg Festival.
Seit 2015 ist er Exklusivkünstler bei Naxos. 2024 erscheint eine Gesamteinspielung der Sonaten und Variationen von Beethoven mit Nicholas Rimmer.
Gabriel Schwabe wurde in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. Er studierte bei Catalin Ilea an der Universität der Künste in Berlin und bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy und erhielt zusätzliche Impulse von Janos Starker, Gary Hoffman und Gidon Kremer.
Seit 2024 ist er Professor für Violoncello an der Musikhochschule Lübeck. Er ist mit der Geigerin Hellen Weiß verheiratet und spielt ein Violoncello von Giuseppe Guarneri (Cremona, 1695).

Der in Haifa geborene Pianist Yehuda Inbar ist international bekannt für seine Interpretationen und seinen fantasievollen und experimentierfreudigen Ansatz bei der Programmgestaltung. Inbar interessiert sich für verborgene Zusammenhänge, die Zeit, Genre und Stil überschreiten. Sein Debütalbum, das 2019 bei Oehms Classics erschien, enthält Schuberts unvollendete Sonaten und von Schubert inspirierte neue Musik, darunter eine Erstaufnahme von Michael Finnissys Neufassung von D840. Sein zweites Album mit Werken von Couperin und Kurtág soll in der Saison 2025-26 erscheinen. Er kuratierte interdisziplinäre Programme in Tel Aviv und London und brachte kürzlich Richard Strauss' Melodram Enoch Arden in der hebräischen Übersetzung von 1937 mit dem Sprecher Yaron London zur Uraufführung.
Mit Unterstützung der Kirckman Concert Society trat er in den USA, Europa und China auf, unter anderem in der Royal Festival Hall, St John's Smith Square, St Martins in the Fields (als Dirigent und Pianist mit der Brandenburg Sinfonia), im Konzerthaus Berlin, im Tel Aviv Museum of Art, an der Harvard University und bei Festivals wie dem Beethoven Fest in Bonn, Spoleto Due Mondi, Yellow Barn, Dartington Summer Festival, Felicja Blumenthal, Israel Festival, Havelländische Musikfest, Aegean Arts Festival, Tibor Varga und anderen. Er trat als Solist mit dem Haifa Symphony Orchestra, dem Netanya-Kibutzim Chamber Orchestra, dem Ashdod Symphony Orchestra und dem St. John's Chamber Orchestra auf. Er arbeitete eng mit den Komponisten Michael Finnissy, Jörg Widmann, Chaya Czernowin, Brett Dean und anderen zusammen. Seine Darbietungen wurden live im BBC Radio 4, im deutschen Fernsehen ZDF, auf Classic FM und Kol Hamusica (Israel) übertragen. Im Jahr 2023 gründete er die Responses Culture Society e.V., die die Interaktion zwischen verschiedenen Kunstformen fördert und Werte wie Demokratie, soziale Gleichheit und Frieden unterstützt. Inbar studierte in London bei Joanna MacGregor und Stephen Kovacevich. Er promovierte über die Fremdartigkeit in Schuberts Werken, erwarb das Artist Diploma und den Master an der Royal Academy of Music in London und wurde mit der MacFarren-Goldmedaille, dem Lloyds-Preis und dem Lilian-Daveis-Preis ausgezeichnet.



Werke von Schumann, Janáček, Wagner und Grieg
Der international anerkannte Cellist Gabriel Schwabe und der vielseitige Pianist Yehuda Inbar präsentieren ein besonderes Programm voller romantischer Erzählkraft: Von Schumanns innigen Romanzen über Janáčeks märchenhafte Pohádka bis zu Wagners sehnsuchtsvollen Wesendonck-Liedern und Griegs leidenschaftlicher Sonate in a-Moll entfaltet sich eine musikalische Reise durch die poetischen und emotionalen Landschaften des 19. Jahrhunderts. Freuen Sie sich auf zwei Ausnahmemusiker, die dieses Programm eigens für die Konzertreihe zusammengestellt haben.
Drei Romanzen, op. 94 für Violoncello und Klavier
Pohádka (Märchen) für Violoncello und Klavier
aus Wesendonck-Lieder, Fassung für Violoncello und Klavier
Sonata a-Moll, op. 36 für Violoncello und Klavier

Gabriel Schwabe ist Preisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, des Concours Rostropovich in Paris und des Pierre Fournier Award in London. Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie dem London Philharmonia, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Radio-Symphonieorchester Wien, der NDR Radiophilharmonie, unter Dirigenten wie Marek Janowski, Eivind Gullberg-Jensen, Dennis Russell-Davies, Cornelius Meister, Giancarlo Guerrero, und Michael Sanderling.
Im kammermusikalischen Bereich musiziert Gabriel Schwabe regelmäßig mit Interpreten wie Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Kirill Gerstein, Martin Helmchen und Enrico Pace. Er ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Jerusalem Chamber Music Festival und dem Internationalen Kronberg Festival.
Seit 2015 ist er Exklusivkünstler bei Naxos. 2024 erscheint eine Gesamteinspielung der Sonaten und Variationen von Beethoven mit Nicholas Rimmer.
Gabriel Schwabe wurde in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. Er studierte bei Catalin Ilea an der Universität der Künste in Berlin und bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy und erhielt zusätzliche Impulse von Janos Starker, Gary Hoffman und Gidon Kremer.
Seit 2024 ist er Professor für Violoncello an der Musikhochschule Lübeck. Er ist mit der Geigerin Hellen Weiß verheiratet und spielt ein Violoncello von Giuseppe Guarneri (Cremona, 1695).

Der in Haifa geborene Pianist Yehuda Inbar ist international bekannt für seine Interpretationen und seinen fantasievollen und experimentierfreudigen Ansatz bei der Programmgestaltung. Inbar interessiert sich für verborgene Zusammenhänge, die Zeit, Genre und Stil überschreiten. Sein Debütalbum, das 2019 bei Oehms Classics erschien, enthält Schuberts unvollendete Sonaten und von Schubert inspirierte neue Musik, darunter eine Erstaufnahme von Michael Finnissys Neufassung von D840. Sein zweites Album mit Werken von Couperin und Kurtág soll in der Saison 2025-26 erscheinen. Er kuratierte interdisziplinäre Programme in Tel Aviv und London und brachte kürzlich Richard Strauss' Melodram Enoch Arden in der hebräischen Übersetzung von 1937 mit dem Sprecher Yaron London zur Uraufführung.
Mit Unterstützung der Kirckman Concert Society trat er in den USA, Europa und China auf, unter anderem in der Royal Festival Hall, St John's Smith Square, St Martins in the Fields (als Dirigent und Pianist mit der Brandenburg Sinfonia), im Konzerthaus Berlin, im Tel Aviv Museum of Art, an der Harvard University und bei Festivals wie dem Beethoven Fest in Bonn, Spoleto Due Mondi, Yellow Barn, Dartington Summer Festival, Felicja Blumenthal, Israel Festival, Havelländische Musikfest, Aegean Arts Festival, Tibor Varga und anderen. Er trat als Solist mit dem Haifa Symphony Orchestra, dem Netanya-Kibutzim Chamber Orchestra, dem Ashdod Symphony Orchestra und dem St. John's Chamber Orchestra auf. Er arbeitete eng mit den Komponisten Michael Finnissy, Jörg Widmann, Chaya Czernowin, Brett Dean und anderen zusammen. Seine Darbietungen wurden live im BBC Radio 4, im deutschen Fernsehen ZDF, auf Classic FM und Kol Hamusica (Israel) übertragen. Im Jahr 2023 gründete er die Responses Culture Society e.V., die die Interaktion zwischen verschiedenen Kunstformen fördert und Werte wie Demokratie, soziale Gleichheit und Frieden unterstützt. Inbar studierte in London bei Joanna MacGregor und Stephen Kovacevich. Er promovierte über die Fremdartigkeit in Schuberts Werken, erwarb das Artist Diploma und den Master an der Royal Academy of Music in London und wurde mit der MacFarren-Goldmedaille, dem Lloyds-Preis und dem Lilian-Daveis-Preis ausgezeichnet.



MARIE RADAUER - PLANK Violine
CD-RELEASE
Werke von Westhoff, Khandoshkin, Ysaÿe, Honegger, Bray
Die vielfach ausgezeichnete Geigerin Marie Radauer-Plank präsentiert im Rahmen eines Sonntagskonzerts ihr neues CD-Projekt „BACH SANS BACH“ - ein ebenso kluges wie poetisches Programm, das Johann Sebastian Bach als geistigen Ausgangspunkt in den Mittelpunkt stellt.
Ausgewählte Sätze aus Sonaten und Partiten von J. S. Bach treten in einen spannungsreichen Dialog mit Werken von Johann Paul von Westhoff, Ivan Khandoshkin, Eugène Ysaÿe, Arthur Honegger und Charlotte Bray - Komponist´innen, deren Musik im Geiste Bachs entstanden ist oder bewusst auf ihn Bezug nimmt. So entsteht ein facettenreicher musikalischer Parcours über mehrere Jahrhunderte, der Bachs nachhaltigen Einfluss auf die Soloviolinliteratur eindrucksvoll hörbar macht.
Marie Radauer-Plank, Bachpreisträgerin und international gefragte Solistin, verbindet dabei höchste technische Souveränität mit tiefem stilistischen Verständnis. Ihre besondere Nähe zur historischen Aufführungspraxis sowie ihr feiner Sinn für musikalische Zusammenhänge verleihen diesem CD-Release-Konzert eine außergewöhnliche Intensität und gedankliche Tiefe.
"Imitatione delle campagne“ für Violine solo
Allemande aus Partira Nr. 2 d-Moll
Suite d-Moll Nr. 5 für Violine solo
Adagio aus der Sonate Nr.1 g-Moll
Sonate Nr. 1 op. 3 g-Moll für Violine solo
Sonate op. 27 Nr. 2 „Obsession“ für Violine solo
Sarabande aus der Partita Nr. 1 h-Moll
Sonate für Violine solo
Grave aus der Sonata Nr. 2 a-Moll
„A shelter for imagining“ für Violine solo (2023)

Marie Radauer-Plank ist Bachpreisträgerin (2. Preis 2014) sowie Preisträgerin zahlreicher weiterer internationaler Wettbewerbe, darunter der Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, der Gradus-Wettbewerb Wien und der Internationale Louis-Spohr-Wettbewerb Weimar. Eine rege Konzerttätigkeit führte sie quer durch Europa, die USA und Asien. Als Solistin trat sie u. a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Folkwang Kammerorchester, dem Orchestra della Accademia Mahler sowie dem Bayrischen Kammerorchester auf.
Eine zentrale Rolle in ihrer künstlerischen Tätigkeit spielt die Kammermusik. Mit der Pianistin Henrike Brüggen bildet sie seit 2007 das Duo Brüggen-Plank. Gemeinsam widmen sie sich nicht nur dem klassischen Repertoire, sondern mit großer Neugier und Hingabe auch selten gespielten Werken, die es verdienen, wiederentdeckt zu werden. Ihre Einspielungen von Werken Karol Szymanowskis und George Enescu wurden von der Fachpresse hochgelobt und mit Auszeichnungen bedacht. Spartenübergreifende künstlerische Projekte sind den beiden Musikerinnen ein besonderes Anliegen und so entstand im Rahmen ihres Duos auch eine Zusammenarbeit mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.
Kammermusikalisch trat sie mit Künstlern wie etwa Julius Berger, Wolfram Christ, Leonid Gorokhov, Lukas Hagen, Tatjana Masurenko, Hagai Shaham, Kian Soltani sowie mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf. Als Mitglied des Ensembles Colloredo kollaborierte sie mit Alexander Melnikov und Patricia Kopatchinskaja.
Marie Radauer-Plank wurde in Salzburg geboren und erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Sie studierte in Salzburg, Hannover und Brüssel bei Benjamin Schmid, Lukas Hagen, Ulf Schneider und Augustin Dumay und schloss ihr Violinstudium 2014 mit dem Konzertexamen ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der historischen Aufführungspraxis, der sie sich im Rahmen eines Studiums bei Reinhard Goebel intensiv widmete – mit dem sie bis heute eng zusammenarbeitet.
Als Barockgeigerin ist sie regelmäßig zu Gast bei Ensembles wie den Berliner Barocksolisten, Concerto Melante und dem Ensemble Diderot. Marie Radauer-Plank wurde von der französischen Stiftung Natixis - Banque Populaire als Stipendiatin gefördert. Sie spielt auf einer italienischen Violine von Anselmo Bellosio, Venedig 1750, aus privatem Leihbesitz.



MARIE RADAUER - PLANK Violine
CD-RELEASE
Werke von Westhoff, Khandoshkin, Ysaÿe, Honegger, Bray
Die vielfach ausgezeichnete Geigerin Marie Radauer-Plank präsentiert im Rahmen eines Sonntagskonzerts ihr neues CD-Projekt „BACH SANS BACH“ - ein ebenso kluges wie poetisches Programm, das Johann Sebastian Bach als geistigen Ausgangspunkt in den Mittelpunkt stellt.
Ausgewählte Sätze aus Sonaten und Partiten von J. S. Bach treten in einen spannungsreichen Dialog mit Werken von Johann Paul von Westhoff, Ivan Khandoshkin, Eugène Ysaÿe, Arthur Honegger und Charlotte Bray - Komponist´innen, deren Musik im Geiste Bachs entstanden ist oder bewusst auf ihn Bezug nimmt. So entsteht ein facettenreicher musikalischer Parcours über mehrere Jahrhunderte, der Bachs nachhaltigen Einfluss auf die Soloviolinliteratur eindrucksvoll hörbar macht.
Marie Radauer-Plank, Bachpreisträgerin und international gefragte Solistin, verbindet dabei höchste technische Souveränität mit tiefem stilistischen Verständnis. Ihre besondere Nähe zur historischen Aufführungspraxis sowie ihr feiner Sinn für musikalische Zusammenhänge verleihen diesem CD-Release-Konzert eine außergewöhnliche Intensität und gedankliche Tiefe.
"Imitatione delle campagne“ für Violine solo
Allemande aus Partira Nr. 2 d-Moll
Suite d-Moll Nr. 5 für Violine solo
Adagio aus der Sonate Nr.1 g-Moll
Sonate Nr. 1 op. 3 g-Moll für Violine solo
Sonate op. 27 Nr. 2 „Obsession“ für Violine solo
Sarabande aus der Partita Nr. 1 h-Moll
Sonate für Violine solo
Grave aus der Sonata Nr. 2 a-Moll
„A shelter for imagining“ für Violine solo (2023)

Marie Radauer-Plank ist Bachpreisträgerin (2. Preis 2014) sowie Preisträgerin zahlreicher weiterer internationaler Wettbewerbe, darunter der Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, der Gradus-Wettbewerb Wien und der Internationale Louis-Spohr-Wettbewerb Weimar. Eine rege Konzerttätigkeit führte sie quer durch Europa, die USA und Asien. Als Solistin trat sie u. a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Folkwang Kammerorchester, dem Orchestra della Accademia Mahler sowie dem Bayrischen Kammerorchester auf.
Eine zentrale Rolle in ihrer künstlerischen Tätigkeit spielt die Kammermusik. Mit der Pianistin Henrike Brüggen bildet sie seit 2007 das Duo Brüggen-Plank. Gemeinsam widmen sie sich nicht nur dem klassischen Repertoire, sondern mit großer Neugier und Hingabe auch selten gespielten Werken, die es verdienen, wiederentdeckt zu werden. Ihre Einspielungen von Werken Karol Szymanowskis und George Enescu wurden von der Fachpresse hochgelobt und mit Auszeichnungen bedacht. Spartenübergreifende künstlerische Projekte sind den beiden Musikerinnen ein besonderes Anliegen und so entstand im Rahmen ihres Duos auch eine Zusammenarbeit mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.
Kammermusikalisch trat sie mit Künstlern wie etwa Julius Berger, Wolfram Christ, Leonid Gorokhov, Lukas Hagen, Tatjana Masurenko, Hagai Shaham, Kian Soltani sowie mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf. Als Mitglied des Ensembles Colloredo kollaborierte sie mit Alexander Melnikov und Patricia Kopatchinskaja.
Marie Radauer-Plank wurde in Salzburg geboren und erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Sie studierte in Salzburg, Hannover und Brüssel bei Benjamin Schmid, Lukas Hagen, Ulf Schneider und Augustin Dumay und schloss ihr Violinstudium 2014 mit dem Konzertexamen ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der historischen Aufführungspraxis, der sie sich im Rahmen eines Studiums bei Reinhard Goebel intensiv widmete – mit dem sie bis heute eng zusammenarbeitet.
Als Barockgeigerin ist sie regelmäßig zu Gast bei Ensembles wie den Berliner Barocksolisten, Concerto Melante und dem Ensemble Diderot. Marie Radauer-Plank wurde von der französischen Stiftung Natixis - Banque Populaire als Stipendiatin gefördert. Sie spielt auf einer italienischen Violine von Anselmo Bellosio, Venedig 1750, aus privatem Leihbesitz.



MAGDALENA HEINZ Violine
SUSANNE SZAMBELAN Violoncello
JUAE HA Klavier
Werke von Amy Marcy Beach, Reinhold Glière und Franz Schubert
Die drei herausragenden Musikerinnen - Magdalena Heinz (Violine), Susanne Szambelan (Violoncello) und Juae Ha (Klavier) - bilden gemeinsam das Ensemble Via. In verschiedenen Duo- und Trio-Besetzungen präsentieren sie ein abwechslungsreiches Programm. Im Mittelpunkt steht das berühmte Klaviertrio von Franz Schubert, umrahmt von der Romance von Amy Beach sowie Duos von Reinhold Glière für Violine und Violoncello. Spannende musikalische Überraschungen runden den Abend ab und versprechen ein ebenso facettenreiches wie besonderes Hörerlebnis.
Romance op. 23 für Violine und Klavier
8 Stücke für Violine und Violoncello Op. 39
Klaviertrio Es-Dur Op. 100

Magdalena Heinz ist seit 2019 Mitglied der 1. Violinen im Orchester der Deutschen Oper Berlin.
Mit 6 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. Nach Abschluss der Musikschule in Stettin wechselte sie 2013 zum Studium an die Universität der Künste in Berlin, wo sie 2018 ihren „Master Orchester“ absolvierte und im Jahr 2020 den „Master Solistin“ mit Bestnote. Sie setzte ihr Studium bei Prof. Mo Yi an der Royal Music Academy in Aarhus fort. Im Dezember 2022 schloss Magdalena Heinz dort das „Advanced Postgraduate Diploma in Music“ ab. Regelmäßig nimmt sie an Meisterkursen bei namhaften Professoren teil, darunter Mihela Martin, Zakhar Bron, Stefan Tarara, Latica Honda-Rosenberg, Ana Chumachenko, Grigory Kalinovsky, Eduard Grach und Bartłomiej Nizioł.
Magdalena Heinz ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim „Den Danske Stygerkonkurrence“, der 2. Preis beim „China-Spain Competition“, der 1. Preis beim „Young Paganini Competition“, der 1. Preis beim „Grand Prize Virtuoso“, der 2. Preis beim „International Telemann Competition“, der Sonderpreis beim „Ibolyka Gyarfas Competition“, der 3. Preis beim „Ernst & Szymanowski International Competition“ sowie der 1. Preis beim „Rhodos Internationaler Musikwettbewerb“.
Als Solistin trat sie in der Berliner Philharmonie auf, mit dem Sinfonieorchester in Aarhus, dem Hohenfels Orchester, dem Sinfonieorchester Opole, dem Sinfonieorchester Wałbrzych und dem deutsch-polnischen Jugendorchester „Pommern”. Als Kammermusikerin nahm sie zweimal am „Encuentro Music Festival“ in Spanien teil, beim „MiK Festival“ in Albanien, häufig bei Kammermusikkonzerten in der Deutschen Oper Berlin und ist Mitglied des Ensembles „Collegium Musicum Sophiense“ Berlin.
Von 2016 bis 2018 war sie in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin, sie spielte auch mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Divan Orchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Hulencourt Soloists Chamber Orchestra, dem Bayreuther Festspiele Orchester und anderen.

„Lupenreine Intonation, makellose Beherrschung der Farbpalette und der Dynamik, Adel des Tons und Innigkeit der Ausdrucks vereinen sich hier in idealer Weise.“ – mit diesen Worten beschreibt das Pizzicato Magazine Susanne’s Debütalbum, auf dem sie mit Dvořáks Cellokonzert zu hören ist und das 2013 beim polnischen Label DUX.
Susanne Szambelan ist 1993 in New York geboren. Sie wuchs in Posen (Poznań) auf, wo sie im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht erhielt, um später zum Cello zu wechseln. Mit gerade mal 15 Jahren gab sie bereits ihr Debüt mit dem Sinfonieorchester Kaunas in Litauen.
2014 zog Susanne Szambelan nach Berlin, wo sie ein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Stephan Forck und anschließend bei Claudio Bohórquez aufnahm.
Ihre Leidenschaft für Kammermusik führte u.a. zur Zusammenarbeit mit Boris Brovtsyn, Daniel Hope, Noah Bendix-Balgley, dem Vogler-Quartett sowie zu häufigen Auftritten mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. In den Jahren 2021–2024 war Susanne Stipendiatin der prestigeträchtigen Akademie für Kammermusik der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Zudem ist sie bei Festivals wie Krzyżowa-Music, Zermatt Music Festival, Plush und Encuentro de Música in Santander aufgetreten. Seit 2024 ist die Cellistin Mitglied des Lyatoshynsky Trio sowie des interdisziplinären Ensemble Menajiri.
In der Saison 2022/2023 war sie Stipendiatin der Kurt-Sanderling-Akademie des Berliner Konzerthausorchesters. Dort konnte sie Erfahrung in einem professionellen Sinfonieorchester unter der Leitung von Dirigent:innen wie Christoph Eschenbach und Iván Fischer sammeln.
Auf Einladung von Daniel Hope trat Susanne Szambelan 2021 bei der ARTE-Konzertreihe „Europe@Home“ für Polen auf. 2023 gab sie in der Hamburger Laeiszhalle ein Solorecital, bei dem sie ausschließlich Werke polnischen Komponist:innen spielte.
2022 nahm sie gemeinsam mit dem Gitarristen Jerzy Chwastyk ein zweites Album auf: „dichter.liebe“, mit Liedern von Robert Schumann in einer Interpretation für Cello und Gitarre. Begleitet wird die Musik von ausgewählten Gedichten Heinrich Heines, vorgetragen vom deutschen Schauspieler Hanns Zischler. Das Album erschien beim Label Prospero Classical und wurde für den OPUS KLASSIK 2023 nominiert.
Projekte wie „dichter.liebe“ und „Kodály Reframed“ (im Duett mit dem Saxophonisten Hayden Chisholm) zeugen von der Vielseitigkeit der Cellistin und ihrer beständigen Suche nach neuen Ausdrucksformen.

Seit 2020 arbeitet Juae Ha als Lehrbeauftragte für Klavier an der Universität der Künste Berlin. ... Sie debütierte 2008 mit einem Solorezital in Seoul. Seit ihrem Europadebüt 2016 ist sie in Berlin und international als gefragte Konzertpianistin und Kammermusikpartnerin aktiv. Konzertauftritte führten sie u. a. in den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, das Mendelssohn-Haus Leipzig, die Landesvertretung NRW, die Mendelssohn-Remise, das Schloss Friedrichsfelde, das Palais Lichtenau Potsdam, die Schwartzsche Villa, das Musikinstrumenten-Museum Berlin sowie in den Mozart Saal, die Munho Art Hall, die Youngsan Art Hall und die Rene Music Hall in Seoul.



MAGDALENA HEINZ Violine
SUSANNE SZAMBELAN Violoncello
JUAE HA Klavier
Werke von Amy Marcy Beach, Reinhold Glière und Franz Schubert
Die drei herausragenden Musikerinnen - Magdalena Heinz (Violine), Susanne Szambelan (Violoncello) und Juae Ha (Klavier) - bilden gemeinsam das Ensemble Via. In verschiedenen Duo- und Trio-Besetzungen präsentieren sie ein abwechslungsreiches Programm. Im Mittelpunkt steht das berühmte Klaviertrio von Franz Schubert, umrahmt von der Romance von Amy Beach sowie Duos von Reinhold Glière für Violine und Violoncello. Spannende musikalische Überraschungen runden den Abend ab und versprechen ein ebenso facettenreiches wie besonderes Hörerlebnis.
Romance op. 23 für Violine und Klavier
8 Stücke für Violine und Violoncello Op. 39
Klaviertrio Es-Dur Op. 100

Magdalena Heinz ist seit 2019 Mitglied der 1. Violinen im Orchester der Deutschen Oper Berlin.
Mit 6 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. Nach Abschluss der Musikschule in Stettin wechselte sie 2013 zum Studium an die Universität der Künste in Berlin, wo sie 2018 ihren „Master Orchester“ absolvierte und im Jahr 2020 den „Master Solistin“ mit Bestnote. Sie setzte ihr Studium bei Prof. Mo Yi an der Royal Music Academy in Aarhus fort. Im Dezember 2022 schloss Magdalena Heinz dort das „Advanced Postgraduate Diploma in Music“ ab. Regelmäßig nimmt sie an Meisterkursen bei namhaften Professoren teil, darunter Mihela Martin, Zakhar Bron, Stefan Tarara, Latica Honda-Rosenberg, Ana Chumachenko, Grigory Kalinovsky, Eduard Grach und Bartłomiej Nizioł.
Magdalena Heinz ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim „Den Danske Stygerkonkurrence“, der 2. Preis beim „China-Spain Competition“, der 1. Preis beim „Young Paganini Competition“, der 1. Preis beim „Grand Prize Virtuoso“, der 2. Preis beim „International Telemann Competition“, der Sonderpreis beim „Ibolyka Gyarfas Competition“, der 3. Preis beim „Ernst & Szymanowski International Competition“ sowie der 1. Preis beim „Rhodos Internationaler Musikwettbewerb“.
Als Solistin trat sie in der Berliner Philharmonie auf, mit dem Sinfonieorchester in Aarhus, dem Hohenfels Orchester, dem Sinfonieorchester Opole, dem Sinfonieorchester Wałbrzych und dem deutsch-polnischen Jugendorchester „Pommern”. Als Kammermusikerin nahm sie zweimal am „Encuentro Music Festival“ in Spanien teil, beim „MiK Festival“ in Albanien, häufig bei Kammermusikkonzerten in der Deutschen Oper Berlin und ist Mitglied des Ensembles „Collegium Musicum Sophiense“ Berlin.
Von 2016 bis 2018 war sie in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin, sie spielte auch mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Divan Orchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Hulencourt Soloists Chamber Orchestra, dem Bayreuther Festspiele Orchester und anderen.

„Lupenreine Intonation, makellose Beherrschung der Farbpalette und der Dynamik, Adel des Tons und Innigkeit der Ausdrucks vereinen sich hier in idealer Weise.“ – mit diesen Worten beschreibt das Pizzicato Magazine Susanne’s Debütalbum, auf dem sie mit Dvořáks Cellokonzert zu hören ist und das 2013 beim polnischen Label DUX.
Susanne Szambelan ist 1993 in New York geboren. Sie wuchs in Posen (Poznań) auf, wo sie im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht erhielt, um später zum Cello zu wechseln. Mit gerade mal 15 Jahren gab sie bereits ihr Debüt mit dem Sinfonieorchester Kaunas in Litauen.
2014 zog Susanne Szambelan nach Berlin, wo sie ein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Stephan Forck und anschließend bei Claudio Bohórquez aufnahm.
Ihre Leidenschaft für Kammermusik führte u.a. zur Zusammenarbeit mit Boris Brovtsyn, Daniel Hope, Noah Bendix-Balgley, dem Vogler-Quartett sowie zu häufigen Auftritten mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. In den Jahren 2021–2024 war Susanne Stipendiatin der prestigeträchtigen Akademie für Kammermusik der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Zudem ist sie bei Festivals wie Krzyżowa-Music, Zermatt Music Festival, Plush und Encuentro de Música in Santander aufgetreten. Seit 2024 ist die Cellistin Mitglied des Lyatoshynsky Trio sowie des interdisziplinären Ensemble Menajiri.
In der Saison 2022/2023 war sie Stipendiatin der Kurt-Sanderling-Akademie des Berliner Konzerthausorchesters. Dort konnte sie Erfahrung in einem professionellen Sinfonieorchester unter der Leitung von Dirigent:innen wie Christoph Eschenbach und Iván Fischer sammeln.
Auf Einladung von Daniel Hope trat Susanne Szambelan 2021 bei der ARTE-Konzertreihe „Europe@Home“ für Polen auf. 2023 gab sie in der Hamburger Laeiszhalle ein Solorecital, bei dem sie ausschließlich Werke polnischen Komponist:innen spielte.
2022 nahm sie gemeinsam mit dem Gitarristen Jerzy Chwastyk ein zweites Album auf: „dichter.liebe“, mit Liedern von Robert Schumann in einer Interpretation für Cello und Gitarre. Begleitet wird die Musik von ausgewählten Gedichten Heinrich Heines, vorgetragen vom deutschen Schauspieler Hanns Zischler. Das Album erschien beim Label Prospero Classical und wurde für den OPUS KLASSIK 2023 nominiert.
Projekte wie „dichter.liebe“ und „Kodály Reframed“ (im Duett mit dem Saxophonisten Hayden Chisholm) zeugen von der Vielseitigkeit der Cellistin und ihrer beständigen Suche nach neuen Ausdrucksformen.

Seit 2020 arbeitet Juae Ha als Lehrbeauftragte für Klavier an der Universität der Künste Berlin. ... Sie debütierte 2008 mit einem Solorezital in Seoul. Seit ihrem Europadebüt 2016 ist sie in Berlin und international als gefragte Konzertpianistin und Kammermusikpartnerin aktiv. Konzertauftritte führten sie u. a. in den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, das Mendelssohn-Haus Leipzig, die Landesvertretung NRW, die Mendelssohn-Remise, das Schloss Friedrichsfelde, das Palais Lichtenau Potsdam, die Schwartzsche Villa, das Musikinstrumenten-Museum Berlin sowie in den Mozart Saal, die Munho Art Hall, die Youngsan Art Hall und die Rene Music Hall in Seoul.



KATERYNA SUPRUN Viola
ARTEM YASYNSKYY Klavier
Werke von Vieuxtemps, Alain, Haydn, Schubert
sowie
Improvisation im Dialog mit dem Publikum
Die innovative Reihe Impro à la carte geht in ihre zweite Edition, erneut mit Artem Yasynskyy. Bereits im Januar begeisterte der Pianist das Publikum mit seinen außergewöhnlichen improvisatorischen Fähigkeiten und einem enormen Repertoire, aus dem das Publikum direkt vor Ort auswählt, was es hören möchte. Auch diesmal nimmt das Publikum aktiv an der Auswahl teil und gibt Impulse sowie Themen für die Improvisationen vor.
Dieses Mal erweitert Artem Yasynskyy das Konzept um eine Duo-Partnerin: die renommierte Bratschistin Kateryna Suprun. Mit ihrem warmen, ausdrucksstarken Klang bereichert sie den Abend um eine neue klangliche Dimension.
Capriccio "Hommage á Paganini" für Viola solo
Publikum wählt:
L’Oevre de piano, Tome 3
oder
Sonate Hob. XVI: 49 Es-Dur
Sonate a-moll D 821 "Arpeggione" für Viola und Klavier
Bratschistin. Solistin. Impulsgeberin.
Kateryna Suprun ist eine der profiliertesten Bratschistinnen der Ukraine. Als Solistin des Nationalen Solistenensembles “Kyiv Camerata” (Національний ансамбль солістів «Київська Камерата») und künstlerische Leiterin des europäischen Projekts MRIYA steht sie im Zentrum einer neuen Generation ukrainischer Musiker:innen, die das Repertoire für Viola mit Leidenschaft, Tiefe und künstlerischer Vision erweitern.
Kateryna ist Erstinterpretin von über 15 Werken, die von führenden ukrainischen Komponist:innen speziell für sie geschrieben wurden. Ihre Programme zeichnen sich durch außergewöhnliche dramaturgische Konzeptionen und den Fokus auf ukrainische Musik vom 20. Jahrhundert bis heute aus. Als Solistin hat sie mit renommierten Orchestern zusammengearbeitet, darunter der Nationale Sinfonieorchester der Ukraine, das Nationale Radiosinfonieorchester, die Virtuosen von Lviv, die Philharmonie der Ukraine und viele weitere. Ihre internationale Konzerttätigkeit führte sie nach Finnland, Deutschland, Frankreich, in die Niederlande, Schweiz, Japan, Portugal, Israel, in den Libanon, nach Rumänien, Oman, Kuwait und Bahrain.
2017 wurde ihr der Präsidentenstipendium der Ukraine für ihr Projekt Ukrainisches Quartett verliehen. Mit dem Danapris String Quartet tourte sie erfolgreich durch Europa und Asien. In Zusammenarbeit mit Golka Records nahm sie eine vielbeachtete CD mit Solowerken ukrainischer Komponisten für Bratsche auf – mit Musik von Valentyn Sylvestrov, Yevhen Stankovych, Oleksandr Levkovych, Bohdan Kryvopust und Zoltán Almashi. Die CD wurde 2022 beim renommierten Festival musikprotokoll in Graz vorgestellt.
Kateryna ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und Trägerin des Levko-Revutskyi- Preises für ihren besonderen Beitrag zur Entwicklung und Verbreitung der ukrainischen Musiktradition. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 verließ sie das Land und gründete in Berlin zusammen mit Kolleginnen das Orchesterprojekt MRIYA – ein Ensemble, das seither in führenden Konzertsälen Europas (u. a. Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie, Gewandhaus Leipzig) gastierte und sich unter ihrer Leitung zu einer wichtigen Stimme ukrainischer Kultur im Exil entwickelt hat.
Kateryna Suprun lebt in Berlin und Kyiv und widmet sich mit unverwechselbarer künstlerischer Handschrift ihrer Mission: die Bratsche als Stimme der ukrainischen Seele hörbar zu machen.

Artem Yasynskyy wurde in eine Musikerfamilie in Donezk/Ukraine geboren.
Er ist Gewinner des 2. Preises sowie 5 anderer Preise der Sydney International Piano Competition sowie der Goldmedaille und des Publikumspreises der Cincinnati World Piano Competition Ohio/USA, Preisträger der Honens Piano Competition Calgary/Kanada, dem Top of the World Wettbewerb Tromsö/Norwegen, dem internationalen Klavierwettbewerb Gina Bachauer Salt Lake City/Utah, der Leshetizky International Piano Competition Hamburg, dem internationalen Klavierwettbewerb Gian Battista Viotti Vercelli/Italien, der Sendai International Music Competition Japan u. a. Von 2015 lehrt er an der HfK Bremen und übernahm 2021 dort eine Vertretungsprofessur.
2022–2024 war er Professor am Conservatorio Tartini Triest/Italien und lehrt seit 2025 als Senior Artist an der Kunstuniversität Graz/Österreich. Yasynskyy gab Meisterkurse weltweit, Sendungen seiner Live-Auftritte wurden von großen Sendern in Europa und Amerika übertragen, und er trat mit renommierten Orchestern auf. Seine Auftritte führten ihn durch Europa, nach Südkorea, Japan, Russland, USA, Kanada und Australien, u. a. zu Festivals wie Salzburger Festspiele, Bard Music Festival New York, MozArt Festival Lviv, Daejeon Chamber Music Festival Südkorea, Festiwal muzyki polskiej Kraków, Chopin Festival Hamburg, Festival Chopin au Jardin Paris, Chopin Fest Prishtina, Honens Festival Calgary Kanada, the Paderewski Festival Raleigh USA, Gina Bachauer Artist Series Salt Lake City, Raritäten der Klaviermusik Husum, Bremer Musikfest. Er war mit einem Solorecital in der New York Carnegie Hall zu Gast; in Deutschland u. a. im Sendesaal Bremen, im Konzerthaus Berlin, in der Berliner Philharmonie, im Bremer Theater, in der Hamburger Laeiszhalle oder der Elbphilharmonie.
Kammermusik spielt Yasynskyy u. a. mit seinem Lyatoshynsky Trio, dem Cellisten Prof. Gabriel Schwabe, der Cellistin Maddalena Del Gobbo oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Bereits in jungen Jahren feierte er zahlreiche Wettbewerbserfolge. An der HfK meisterte er sein Aufbau- und Masterstudium bei Prof. Patrick O‘Byrne, ebenso wie sein Konzertexamen mit Auszeichnung. Während seines Studiums erhielt Yasynskyy den Steinway-Förderpreis, war Stipendiat der Hans und Stefan Bernbeck- Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben, des London Keyboard Charitable Trusts etc.
Sein Studium in Komposition gab ihm Inspiration für die Improvisation. Auch tritt er z B. mit Malern oder Visual Artist auf, die in Echtzeit Impressionen zu seiner Musik entstehen lassen. Folgende CDs spielte er ein: 2015 bei Grand Piano (Naxos) Werke von J. Hofmann, 2018 bei Naxos Werke von D. Scarlatti;.2025 bei Supreme Classics mit Maddalena del Gobbo; Veröffentlichungen für 2026 sind geplant: Werke von V. Silvestrov mit dem Mriya Excil Orchester; Werke von G. Prokofiev und ukrainischer Musik mit Yasynskyys Lyatoshynsky Trio.



KATERYNA SUPRUN Viola
ARTEM YASYNSKYY Klavier
Werke von Vieuxtemps, Alain, Haydn, Schubert
sowie
Improvisation im Dialog mit dem Publikum
Die innovative Reihe Impro à la carte geht in ihre zweite Edition, erneut mit Artem Yasynskyy. Bereits im Januar begeisterte der Pianist das Publikum mit seinen außergewöhnlichen improvisatorischen Fähigkeiten und einem enormen Repertoire, aus dem das Publikum direkt vor Ort auswählt, was es hören möchte. Auch diesmal nimmt das Publikum aktiv an der Auswahl teil und gibt Impulse sowie Themen für die Improvisationen vor.
Dieses Mal erweitert Artem Yasynskyy das Konzept um eine Duo-Partnerin: die renommierte Bratschistin Kateryna Suprun. Mit ihrem warmen, ausdrucksstarken Klang bereichert sie den Abend um eine neue klangliche Dimension.
Capriccio "Hommage á Paganini" für Viola solo
Publikum wählt:
L’Oevre de piano, Tome 3
oder
Sonate Hob. XVI: 49 Es-Dur
Sonate a-moll D 821 "Arpeggione" für Viola und Klavier
Bratschistin. Solistin. Impulsgeberin.
Kateryna Suprun ist eine der profiliertesten Bratschistinnen der Ukraine. Als Solistin des Nationalen Solistenensembles “Kyiv Camerata” (Національний ансамбль солістів «Київська Камерата») und künstlerische Leiterin des europäischen Projekts MRIYA steht sie im Zentrum einer neuen Generation ukrainischer Musiker:innen, die das Repertoire für Viola mit Leidenschaft, Tiefe und künstlerischer Vision erweitern.
Kateryna ist Erstinterpretin von über 15 Werken, die von führenden ukrainischen Komponist:innen speziell für sie geschrieben wurden. Ihre Programme zeichnen sich durch außergewöhnliche dramaturgische Konzeptionen und den Fokus auf ukrainische Musik vom 20. Jahrhundert bis heute aus. Als Solistin hat sie mit renommierten Orchestern zusammengearbeitet, darunter der Nationale Sinfonieorchester der Ukraine, das Nationale Radiosinfonieorchester, die Virtuosen von Lviv, die Philharmonie der Ukraine und viele weitere. Ihre internationale Konzerttätigkeit führte sie nach Finnland, Deutschland, Frankreich, in die Niederlande, Schweiz, Japan, Portugal, Israel, in den Libanon, nach Rumänien, Oman, Kuwait und Bahrain.
2017 wurde ihr der Präsidentenstipendium der Ukraine für ihr Projekt Ukrainisches Quartett verliehen. Mit dem Danapris String Quartet tourte sie erfolgreich durch Europa und Asien. In Zusammenarbeit mit Golka Records nahm sie eine vielbeachtete CD mit Solowerken ukrainischer Komponisten für Bratsche auf – mit Musik von Valentyn Sylvestrov, Yevhen Stankovych, Oleksandr Levkovych, Bohdan Kryvopust und Zoltán Almashi. Die CD wurde 2022 beim renommierten Festival musikprotokoll in Graz vorgestellt.
Kateryna ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und Trägerin des Levko-Revutskyi- Preises für ihren besonderen Beitrag zur Entwicklung und Verbreitung der ukrainischen Musiktradition. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 verließ sie das Land und gründete in Berlin zusammen mit Kolleginnen das Orchesterprojekt MRIYA – ein Ensemble, das seither in führenden Konzertsälen Europas (u. a. Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie, Gewandhaus Leipzig) gastierte und sich unter ihrer Leitung zu einer wichtigen Stimme ukrainischer Kultur im Exil entwickelt hat.
Kateryna Suprun lebt in Berlin und Kyiv und widmet sich mit unverwechselbarer künstlerischer Handschrift ihrer Mission: die Bratsche als Stimme der ukrainischen Seele hörbar zu machen.

Artem Yasynskyy wurde in eine Musikerfamilie in Donezk/Ukraine geboren.
Er ist Gewinner des 2. Preises sowie 5 anderer Preise der Sydney International Piano Competition sowie der Goldmedaille und des Publikumspreises der Cincinnati World Piano Competition Ohio/USA, Preisträger der Honens Piano Competition Calgary/Kanada, dem Top of the World Wettbewerb Tromsö/Norwegen, dem internationalen Klavierwettbewerb Gina Bachauer Salt Lake City/Utah, der Leshetizky International Piano Competition Hamburg, dem internationalen Klavierwettbewerb Gian Battista Viotti Vercelli/Italien, der Sendai International Music Competition Japan u. a. Von 2015 lehrt er an der HfK Bremen und übernahm 2021 dort eine Vertretungsprofessur.
2022–2024 war er Professor am Conservatorio Tartini Triest/Italien und lehrt seit 2025 als Senior Artist an der Kunstuniversität Graz/Österreich. Yasynskyy gab Meisterkurse weltweit, Sendungen seiner Live-Auftritte wurden von großen Sendern in Europa und Amerika übertragen, und er trat mit renommierten Orchestern auf. Seine Auftritte führten ihn durch Europa, nach Südkorea, Japan, Russland, USA, Kanada und Australien, u. a. zu Festivals wie Salzburger Festspiele, Bard Music Festival New York, MozArt Festival Lviv, Daejeon Chamber Music Festival Südkorea, Festiwal muzyki polskiej Kraków, Chopin Festival Hamburg, Festival Chopin au Jardin Paris, Chopin Fest Prishtina, Honens Festival Calgary Kanada, the Paderewski Festival Raleigh USA, Gina Bachauer Artist Series Salt Lake City, Raritäten der Klaviermusik Husum, Bremer Musikfest. Er war mit einem Solorecital in der New York Carnegie Hall zu Gast; in Deutschland u. a. im Sendesaal Bremen, im Konzerthaus Berlin, in der Berliner Philharmonie, im Bremer Theater, in der Hamburger Laeiszhalle oder der Elbphilharmonie.
Kammermusik spielt Yasynskyy u. a. mit seinem Lyatoshynsky Trio, dem Cellisten Prof. Gabriel Schwabe, der Cellistin Maddalena Del Gobbo oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Bereits in jungen Jahren feierte er zahlreiche Wettbewerbserfolge. An der HfK meisterte er sein Aufbau- und Masterstudium bei Prof. Patrick O‘Byrne, ebenso wie sein Konzertexamen mit Auszeichnung. Während seines Studiums erhielt Yasynskyy den Steinway-Förderpreis, war Stipendiat der Hans und Stefan Bernbeck- Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben, des London Keyboard Charitable Trusts etc.
Sein Studium in Komposition gab ihm Inspiration für die Improvisation. Auch tritt er z B. mit Malern oder Visual Artist auf, die in Echtzeit Impressionen zu seiner Musik entstehen lassen. Folgende CDs spielte er ein: 2015 bei Grand Piano (Naxos) Werke von J. Hofmann, 2018 bei Naxos Werke von D. Scarlatti;.2025 bei Supreme Classics mit Maddalena del Gobbo; Veröffentlichungen für 2026 sind geplant: Werke von V. Silvestrov mit dem Mriya Excil Orchester; Werke von G. Prokofiev und ukrainischer Musik mit Yasynskyys Lyatoshynsky Trio.



JULIA DAWSON Sopran
SOOJIN ANJOU Klavier
Lieder von Richard Strauss, Arnold Schönberg, Maurice Ravel, Georges Bizet, Leo Delibes
ZWISCHEN HIMMEL UND ASPHALT
Die phänomenale Sopranistin Julia Dawson und die faszinierende Pianistin SooJin Anjou haben ein Programm zusammengestellt, das das Erhabene mit dem Alltäglichen verbindet: von Richard Strauss’ leuchtender Spätromantik über Arnold Schönbergs charmant-ironische Brettl-Lieder, geschrieben für das Berliner Kabarett Überbrettl am Alexanderplatz, bis hin zu französischen Miniaturen voller Tanzrhythmus und Lebenslust; ein Abend über Liebe, Verlust und die köstliche Absurdität des Menschseins.
Frühling TrV 296 Nr. 1 (Hermann Hesse)
Waldseligkeit op. 49 Nr. 1 (Richard Dehmel)
Für fünfzehn Pfennige op. 36, Nr. 2 (Anon.)
Ruhe, meine Seele! op. 27, Nr. 1 (Karl Friedrich Henckell)
Cäcilie op. 27, Nr. 2 (Heinrich Hart)
Lieder aus den Brettl-Liedern (1901) und dem Buch der hängenden Gärten (1908):
Galathea (Frank Wedekind)
Angst und Hoffnung wechselnd mich beklemmen (Stefan George)
Der genügsame Liebhaber (Hugo Salus)
Streng ist uns das Glück und spröde (Stefan George)
Mahnung (Gustav Hochstetter)
Wenn sich bei heiliger ruh in tiefen...(Stefan George)
Gigerlette (Otto Julius Bierbaum)
Vocalise en forme d’une Habanera
Ouvre ton coeur (Boléro)
Les filles de Cadix
Tarantelle

Die kanadische Sopranistin Julia Dawson ist Preisträgerin des George-London- Awards sowie des Anny-Schlemm-Preises der Oper Frankfurt. Geboren in Toronto, Kanada, in einer musikalischen Familie, begann sie bereits im Alter von acht Jahren mit Gesangsunterricht. Ihre musikalische Ausbildung führte sie durch renommierte Nachwuchsprogramme wie Equilibrium Young Artists, die Santa Fe Opera, das Glimmerglass Festival, das Aspen Music Festival, The Song Continues in der Carnegie Hall sowie die Music Academy of the West. Sie ist Absolventin der Academy of Vocal Arts, der Rice University und des Oberlin Conservatory.
Von 2015 bis 2019 war Julia Dawson Studio- und Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort war sie u. a. als Angelina (La Cenerentola), Goffredo (Rinaldo) und der Küchenjunge (Rusalka) zu erleben. Engagements führten sie zudem zu den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Opera Lafayette, Opera San Jose und Pacific Opera Victoria.
Mit den Münchner Philharmonikern und dem Orchestre Philharmonique de Radio France trat sie unter der Leitung von Barbara Hannigan in Stravinskys Pulcinella auf. Für ihr Album Girl in the Snow mit Liedern des amerikanischen Komponisten Scott Ordway, begleitet von Anna Naretto, wurde sie für den Opus Klassik als „Sängerin des Jahres“ nominiert.

Die Pianistin SooJin Anjou begeistert mit einer außergewöhnlich facettenreichen internationalen Karriere als Solistin, Kammermusikerin und kreative Impulsgeberin in interdisziplinären Projekten. Geboren in Südkorea und aufgewachsen in den USA, feierte sie bereits mit 16 Jahren ihr Debüt als Solistin mit dem renommierten Boston Symphony Orchestra in der legendären Symphony Hall in Boston. Seither ist sie weltweit auf führenden Bühnen zu erleben – darunter im Mendelssohn-Saal des Leipziger Gewandhauses, im Liszt-Museum in Budapest und in der Alice Tully Hall in New York. Sie schloss ihr Studium an der Juilliard School als einzige Person in der Geschichte der Institution ab, die beide Abschlusspreise – für Musik und für Geisteswissenschaften erhielt.
Für Aufsehen sorgte ihre weltweit erste Einspielung der gesamten Klavierwerke der Elektronikpionier-Legende Morton Subotnick, die international mit Begeisterung aufgenommen und vom Wire Magazine (London) als „magisch und betörend“ gefeiert wurde.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit widmet sich SooJin Anjou mit großer Leidenschaft der musikalischen Nachwuchsförderung, unter anderem an der Universität der Künste Berlin. 2022 rief sie gemeinsam mit dem Max-Delbrück-Centrum die innovative Konzert- und Diskussionsreihe „Spark“ ins Leben – eine einzigartige Plattform, die Kunst und Wissenschaft auf inspirierende Weise miteinander verknüpft.



JULIA DAWSON Sopran
SOOJIN ANJOU Klavier
Lieder von Richard Strauss, Arnold Schönberg, Maurice Ravel, Georges Bizet, Leo Delibes
ZWISCHEN HIMMEL UND ASPHALT
Die phänomenale Sopranistin Julia Dawson und die faszinierende Pianistin SooJin Anjou haben ein Programm zusammengestellt, das das Erhabene mit dem Alltäglichen verbindet: von Richard Strauss’ leuchtender Spätromantik über Arnold Schönbergs charmant-ironische Brettl-Lieder, geschrieben für das Berliner Kabarett Überbrettl am Alexanderplatz, bis hin zu französischen Miniaturen voller Tanzrhythmus und Lebenslust; ein Abend über Liebe, Verlust und die köstliche Absurdität des Menschseins.
Frühling TrV 296 Nr. 1 (Hermann Hesse)
Waldseligkeit op. 49 Nr. 1 (Richard Dehmel)
Für fünfzehn Pfennige op. 36, Nr. 2 (Anon.)
Ruhe, meine Seele! op. 27, Nr. 1 (Karl Friedrich Henckell)
Cäcilie op. 27, Nr. 2 (Heinrich Hart)
Lieder aus den Brettl-Liedern (1901) und dem Buch der hängenden Gärten (1908):
Galathea (Frank Wedekind)
Angst und Hoffnung wechselnd mich beklemmen (Stefan George)
Der genügsame Liebhaber (Hugo Salus)
Streng ist uns das Glück und spröde (Stefan George)
Mahnung (Gustav Hochstetter)
Wenn sich bei heiliger ruh in tiefen...(Stefan George)
Gigerlette (Otto Julius Bierbaum)
Vocalise en forme d’une Habanera
Ouvre ton coeur (Boléro)
Les filles de Cadix
Tarantelle

Die kanadische Sopranistin Julia Dawson ist Preisträgerin des George-London- Awards sowie des Anny-Schlemm-Preises der Oper Frankfurt. Geboren in Toronto, Kanada, in einer musikalischen Familie, begann sie bereits im Alter von acht Jahren mit Gesangsunterricht. Ihre musikalische Ausbildung führte sie durch renommierte Nachwuchsprogramme wie Equilibrium Young Artists, die Santa Fe Opera, das Glimmerglass Festival, das Aspen Music Festival, The Song Continues in der Carnegie Hall sowie die Music Academy of the West. Sie ist Absolventin der Academy of Vocal Arts, der Rice University und des Oberlin Conservatory.
Von 2015 bis 2019 war Julia Dawson Studio- und Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort war sie u. a. als Angelina (La Cenerentola), Goffredo (Rinaldo) und der Küchenjunge (Rusalka) zu erleben. Engagements führten sie zudem zu den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Opera Lafayette, Opera San Jose und Pacific Opera Victoria.
Mit den Münchner Philharmonikern und dem Orchestre Philharmonique de Radio France trat sie unter der Leitung von Barbara Hannigan in Stravinskys Pulcinella auf. Für ihr Album Girl in the Snow mit Liedern des amerikanischen Komponisten Scott Ordway, begleitet von Anna Naretto, wurde sie für den Opus Klassik als „Sängerin des Jahres“ nominiert.

Die Pianistin SooJin Anjou begeistert mit einer außergewöhnlich facettenreichen internationalen Karriere als Solistin, Kammermusikerin und kreative Impulsgeberin in interdisziplinären Projekten. Geboren in Südkorea und aufgewachsen in den USA, feierte sie bereits mit 16 Jahren ihr Debüt als Solistin mit dem renommierten Boston Symphony Orchestra in der legendären Symphony Hall in Boston. Seither ist sie weltweit auf führenden Bühnen zu erleben – darunter im Mendelssohn-Saal des Leipziger Gewandhauses, im Liszt-Museum in Budapest und in der Alice Tully Hall in New York. Sie schloss ihr Studium an der Juilliard School als einzige Person in der Geschichte der Institution ab, die beide Abschlusspreise – für Musik und für Geisteswissenschaften erhielt.
Für Aufsehen sorgte ihre weltweit erste Einspielung der gesamten Klavierwerke der Elektronikpionier-Legende Morton Subotnick, die international mit Begeisterung aufgenommen und vom Wire Magazine (London) als „magisch und betörend“ gefeiert wurde.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit widmet sich SooJin Anjou mit großer Leidenschaft der musikalischen Nachwuchsförderung, unter anderem an der Universität der Künste Berlin. 2022 rief sie gemeinsam mit dem Max-Delbrück-Centrum die innovative Konzert- und Diskussionsreihe „Spark“ ins Leben – eine einzigartige Plattform, die Kunst und Wissenschaft auf inspirierende Weise miteinander verknüpft.



AOI SAITO Violine
KAROLINA PAWUL Viola
OLIWIA MEISER Violoncello
SHAUN CHOO Klavier
Klavierquartette von Mozart und Brahms
Nach einem Riesenerfolg im vergangenen Jahr kehrt das in Berlin ansässige Fiestravaganza Ensemble nun in den Spiegelsaal zurück. Vier herausragende Musiker:innen - Shaun Choo (Klavier), Aoi Saito (Violine), Karolina Pawul (Viola) und Oliwia Meiser (Violoncello) - verbinden musikalische Präzision mit einem energiegeladenen, kreativen Zugang, der ihrem Namen alle Ehre macht.
Auf dem Programm stehen zwei Meisterwerke der Gattung:
Wolfgang Amadeus Mozarts elegantes Klavierquartett Es-Dur KV 493 sowie Johannes Brahms’ leidenschaftliches Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60.
Mit ihrer frischen, modernen Interpretation und großer Spielfreude verspricht Fiestravaganza erneut ein intensives Konzerterlebnis im besonderen Ambiente des Spiegelsaals.
Klavierquartett Es-Dur, KV 493
Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60

Das in Berlin ansässige Fiestravaganza Ensemble vereint vier herausragende Musiker:innen – Shaun Choo (Klavier), Aoi Saito (Violine), Karolina Pawul (Viola) und Oliwia Meiser (Violoncello). Ihr Name, inspiriert von den spanischen Begriffen Fiesta und Extravaganza, spiegelt ihren energiegeladenen, kreativen Ansatz wider.
Seit ihrem Debüt begeistert das Ensemble mit einer frischen, modernen Interpretation des Klavierquartett-Repertoires. Sie treten regelmäßig bei renommierten Festivals auf, darunter die Langenargener Schlosskonzerte und das International Youth Festival in der Berliner Philharmonie. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagieren sich die Musiker:innen als Mentoren und schöpfen aus einem vielseitigen künstlerischen Hintergrund, der sich in ihren innovativen Programmen widerspiegelt.
Mit einer spannenden Mischung aus Klassik, eigenen Werken und musikalischen Neuentdeckungen schafft das Fiestravaganza Ensemble ein einzigartiges Konzerterlebnis – leidenschaftlich, mitreißend und voller Überraschungen.



AOI SAITO Violine
KAROLINA PAWUL Viola
OLIWIA MEISER Violoncello
SHAUN CHOO Klavier
Klavierquartette von Mozart und Brahms
Nach einem Riesenerfolg im vergangenen Jahr kehrt das in Berlin ansässige Fiestravaganza Ensemble nun in den Spiegelsaal zurück. Vier herausragende Musiker:innen - Shaun Choo (Klavier), Aoi Saito (Violine), Karolina Pawul (Viola) und Oliwia Meiser (Violoncello) - verbinden musikalische Präzision mit einem energiegeladenen, kreativen Zugang, der ihrem Namen alle Ehre macht.
Auf dem Programm stehen zwei Meisterwerke der Gattung:
Wolfgang Amadeus Mozarts elegantes Klavierquartett Es-Dur KV 493 sowie Johannes Brahms’ leidenschaftliches Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60.
Mit ihrer frischen, modernen Interpretation und großer Spielfreude verspricht Fiestravaganza erneut ein intensives Konzerterlebnis im besonderen Ambiente des Spiegelsaals.
Klavierquartett Es-Dur, KV 493
Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60

Das in Berlin ansässige Fiestravaganza Ensemble vereint vier herausragende Musiker:innen – Shaun Choo (Klavier), Aoi Saito (Violine), Karolina Pawul (Viola) und Oliwia Meiser (Violoncello). Ihr Name, inspiriert von den spanischen Begriffen Fiesta und Extravaganza, spiegelt ihren energiegeladenen, kreativen Ansatz wider.
Seit ihrem Debüt begeistert das Ensemble mit einer frischen, modernen Interpretation des Klavierquartett-Repertoires. Sie treten regelmäßig bei renommierten Festivals auf, darunter die Langenargener Schlosskonzerte und das International Youth Festival in der Berliner Philharmonie. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagieren sich die Musiker:innen als Mentoren und schöpfen aus einem vielseitigen künstlerischen Hintergrund, der sich in ihren innovativen Programmen widerspiegelt.
Mit einer spannenden Mischung aus Klassik, eigenen Werken und musikalischen Neuentdeckungen schafft das Fiestravaganza Ensemble ein einzigartiges Konzerterlebnis – leidenschaftlich, mitreißend und voller Überraschungen.



CLARA BERGER Violoncello
NORA WORTMANN Klavier
Werke von Beethoven, Brahms und Reinecke
Zwei junge Musikerinnen gehen ihrer Leidenschaft für die Kammermusik nach und präsentieren sich als Duo Mare. Die Cellistin Clara Berger und die Pianistin Nora Wortmann spielen schon lange zusammen - was man in ihrem fein aufeinander abgestimmten Programm deutlich hören kann. Es erklingen Klassiker wie Beethovens C-Dur-Sonate sowie romantische Sonaten von Johannes Brahms und Carl Reinecke.
Sonate C-Dur für Klavier und Violoncello, op. 102,1
Cello Sonata No. 3 G-Dur, op.238
Sonate Nr. 2 F-Dur für Violoncello und Klavier, op. 99

Clara Berger wurde an der Musikhochschule Lübeck, dem Royal College of Music London und der HMTM Hannover ausgebildet, wo sie ihren Master of Music 2020 in der Klasse von Leonid Gorokhov abschloss.
Weitere musikalische Impulse konnte die Cellistin bei der Mahler Academy Bolzano, der Cello Biennale sowie zahlreichen Meisterkursen gewinnen.
Clara war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und hatte Zeitverträge im Staatsorchester Braunschweig, Kassel, dem Beethoven Orchester Bonn und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.
Die Kammermusik liegt Clara sehr am Herzen, so war sie unter anderem bei den Holland Music Sessions und dem Bolzano Festival sowie im Sendesaal Bremen zu hören. Außerdem trat sie beim „Podium der Jungen“ auf NDR Kultur auf.
Ab Februar 2026 ist Clara Vorspielerin der Violoncelli bei der Neuen Philharmonie Westfalen.

Nora Elisabeth Wortmann engagiert sich mit großer Leidenschaft vor allem im Bereich der Kammermusik. Mit ihren Ensembles gastierte sie u.a. bei den Festspielen Mecklenburg- Vorpommerns, bei dem „begegnungen“-Festival in Rheinland-Pfalz und im Berliner Spiegelsaal.
Nora war mit Beiträgen im ORF, im NDR Hamburg, NDR Hannover sowie in einer Live-Ausstrahlung von Deutschlandfunk Kultur zu hören.
Ihr Klavierstudium absolvierte Nora an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Prof. Bernd Zack sowie bei Prof. Stefan Bojsten an der Kungliga Musikhögskolan in Stockholm. Weitere Inspiration erfuhr sie durch Meisterkurse bei z.B. Konstanze Eickhorst, Matthias Kirschnereit, Radoslav Kvapil, Yaara Tal und Andreas Groethuysen.
Zurzeit arbeitet Nora freiberuflich im Raum Hannover als Pianistin, Klavierpädagogin und Korrepetitorin von Tanzkursen. Im Jahr 2023 gewann sie ein Stipendium von NEUSTART KULTUR – DMR für freischaffende, professionelle Musiker:innen und spielte 2024 u.a. bei einem Konzert der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V.



CLARA BERGER Violoncello
NORA WORTMANN Klavier
Werke von Beethoven, Brahms und Reinecke
Zwei junge Musikerinnen gehen ihrer Leidenschaft für die Kammermusik nach und präsentieren sich als Duo Mare. Die Cellistin Clara Berger und die Pianistin Nora Wortmann spielen schon lange zusammen - was man in ihrem fein aufeinander abgestimmten Programm deutlich hören kann. Es erklingen Klassiker wie Beethovens C-Dur-Sonate sowie romantische Sonaten von Johannes Brahms und Carl Reinecke.
Sonate C-Dur für Klavier und Violoncello, op. 102,1
Cello Sonata No. 3 G-Dur, op.238
Sonate Nr. 2 F-Dur für Violoncello und Klavier, op. 99

Clara Berger wurde an der Musikhochschule Lübeck, dem Royal College of Music London und der HMTM Hannover ausgebildet, wo sie ihren Master of Music 2020 in der Klasse von Leonid Gorokhov abschloss.
Weitere musikalische Impulse konnte die Cellistin bei der Mahler Academy Bolzano, der Cello Biennale sowie zahlreichen Meisterkursen gewinnen.
Clara war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und hatte Zeitverträge im Staatsorchester Braunschweig, Kassel, dem Beethoven Orchester Bonn und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.
Die Kammermusik liegt Clara sehr am Herzen, so war sie unter anderem bei den Holland Music Sessions und dem Bolzano Festival sowie im Sendesaal Bremen zu hören. Außerdem trat sie beim „Podium der Jungen“ auf NDR Kultur auf.
Ab Februar 2026 ist Clara Vorspielerin der Violoncelli bei der Neuen Philharmonie Westfalen.

Nora Elisabeth Wortmann engagiert sich mit großer Leidenschaft vor allem im Bereich der Kammermusik. Mit ihren Ensembles gastierte sie u.a. bei den Festspielen Mecklenburg- Vorpommerns, bei dem „begegnungen“-Festival in Rheinland-Pfalz und im Berliner Spiegelsaal.
Nora war mit Beiträgen im ORF, im NDR Hamburg, NDR Hannover sowie in einer Live-Ausstrahlung von Deutschlandfunk Kultur zu hören.
Ihr Klavierstudium absolvierte Nora an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Prof. Bernd Zack sowie bei Prof. Stefan Bojsten an der Kungliga Musikhögskolan in Stockholm. Weitere Inspiration erfuhr sie durch Meisterkurse bei z.B. Konstanze Eickhorst, Matthias Kirschnereit, Radoslav Kvapil, Yaara Tal und Andreas Groethuysen.
Zurzeit arbeitet Nora freiberuflich im Raum Hannover als Pianistin, Klavierpädagogin und Korrepetitorin von Tanzkursen. Im Jahr 2023 gewann sie ein Stipendium von NEUSTART KULTUR – DMR für freischaffende, professionelle Musiker:innen und spielte 2024 u.a. bei einem Konzert der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V.



KARL FIGUEROA ZÚÑIGA Violoncello
COSMIN BOERU Klavier
Werke von Sibelius, Wagner, Webern, de Falla und Soro
Der chilenische Cellist Karl Figueroa Zúñiga stellt in seinen Programmen mit großer Leidenschaft Südamerika in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Cosmin Boeru am Klavier bringt er uns den südamerikanischen Kontinent musikalisch näher und interpretiert Werke von Enrique Soro, dem bedeutenden chilenischen Spätromantiker. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Manuel de Falla, Richard Wagner und Anton Webern, die in spannenden Kontrast zu Soros Musik treten.
Malinconia op. 20
Drei kleine Stücke op. 11
Romanze E-Dur
Sonate für Violoncello und Klavier
Romanza für Violine und klavier (arr. für Violoncello)
7 Canciones Populares Españolas

„…Das alles geschah mit traumwandlerischer Sicherheit und
Expressivität…“ - Westfälische Nachrichten.
Karl Figueroa (*1998 in Concepción, Chile) zeichnet besonders seine Vielseitigkeit im künstlerischen Schaffen aus. So bewegt sich sein Repertoire vom Barock bis hin zur lateinamerikanischer Folklore und Jazzimprovisation. Figueroa begann seine musikalische Ausbildung im Alter von zwei Jahren mit dem Klavierspiel. Mit acht Jahren kam dann das Cello hinzu. Seit 2016 studiert er in der Klasse von Prof. Matias Oliveira Pinto an der Musikhochschule Münster. Zusätzliche Anregungen erhielt der junge Cellist unter anderem von Professoren, wie Karine Georgian, Daniel Müller-Schott, Arthur Hornig, Marcio Carneiro, Thomas Lange und im Rahmen des Meisterkurses „Music Concilium Wien“. Zwischen 2009 und 2016 erspielte sich Figueroa regelmäßig erste Preise beim nationalen Wettbewerb „Junge Talente“ in Chile. Im Sommer 2021 ging er als 1. Preisträger beim „International Primuz Strings Competition" in Polen hervor. Zudem konnte der junge Cellist beim hochschulinternen Wettbewerb „WDR Campus- Konzerte“ den ersten Preis erzielen, der eine Aufnahme mit dem WDR3 beinhaltet. Darüber hinaus wurde Figueroa als Jurymitglied zur ersten Ausgabe des Aukanson Internationalen Wettbewerbs in Chile eingeladen.
Karl Figueroa gehört zu den 23 Nachwuchs-Instrumentalisten, die von der Kronberg Academy eingeladen wurden, um bei dem berühmten Festival "Chamber Music Connects the World" zwei Wochen lang mit den Meistern seiner Fächer zu arbeiten. Konzerterfahrungen sammelte der chilenische Nachwuchsmusiker in China, Israel, Deutschland, Holland, Griechenland, Ungarn, in der Schweiz, in Rumänien, in Brasilien und Chile. Konzerte gestaltete er außerdem gemeinsam mit Prof. Peter von Wienhardt, Prof.in. Tabea Zimmermann, Christian Tetzlaff, Jörg Widmann, Philipp Cassard, David Grimal, Thomas Reif u.a.. Bereits in jungen Jahren war Figueroa bei nationalen und internationalen Festivals zu Gast. Hierzu zählen unter anderem das „Belo Cello Festival“ in Brasilien, das Enescu Festival in Bucharest und das „Celloherbst am Hellweg“-Festival. Hier trat er als Solist in Erscheinung und musizierte gemeinsam mit den 12 Hellweger-Cellisten. Dabei wirkte er bei einer CD-Produktion für das Label "Cello Colors“ mit. 2019 spielte Figueroa ein Konzert im Rahmen von „Beethoven bei uns“ auf der Bühne des Funkhauses Köln, welches vom WDR3 ausgestrahlt wurde.
Karl spielt seit 2023 auf einem Cello von Maximilian Franke, fecit in Darmstadt.

Cosmin Boeru wurde 1979 in Craiova (Rumänien) in eine Musikerfamilie geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Geigenspiel, um ein Jahr später die Liebe zum Klavier zu entdecken. Sein Debüt als Solist mit dem Philharmonischen Orchester von Timisoara (Mozart-Klavierkonzert) gab er schon mit elf Jahren. Es folgten der Jeunesse Musicales Preis und die ersten Solo-Auftritte. 1990 zog er nach Italien, wo er seine Ausbildung in Florenz bei Christa Bützberger und Marina Rossi fortsetzte; beide Persönlichkeiten übten einen entscheidenden Einfluss auf den jungen Pianisten aus und legten den Grundstein für seine heutige künstlerische Einstellung. Sein Diploma di Pianoforte absolvierte er 1999 am Conservatorio B. Marcello in Venedig mit Auszeichnung. Maestro Alexis Weissenberg wurde auf sein Talent aufmerksam und lud ihn mehrmals ein, bei seinem Festival in der Schweiz zu spielen, wo er als bester Schüler mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Zusätzlich bekam er wichtige musikalische Impulse von D. Bashkirov und L. Fleischer. Dank eines Stipendiums des Rotary-Club Baden (Schweiz) absolvierte er sein Konzertexamen in Köln in der Meisterklasse von V. Lobanov. Im Laufe seiner Ausbildung wurde er Sieger zahlreicher erster Preise, u. a. aus den Wettbewerben von Le Muse Salerno, Ravenna, Cittá di Moncalieri, Premio Chopin Roma, F. Schubert –Monferrato, Cento (Bologna), Arnuero – Santander und Sitges. Die Kammermusik bildet einen weiteren Schwerpunkt im Schaffen des Pianisten (Studium bei Franco Rossi in Florenz und Alban-Berg Quartett in Köln); er führt eine intensive Konzerttätigkeit in verschiedenen Kammermusikbesetzungen vom Duo bis Quintett. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen G. Schiefen, W. von Schnitzler, V. Erben, Clemens und Veronika Hagen, R. Manno und P. van Zelm, u.a. Er trat beim Beethovenfest Bonn, Festival Enescu Bucharest, Festival Chopin Roma, Ticino-Musica, Gödöllo-Festival Budapest, Festival delle Nazioni Cittá di Castello, im Teatro Comunale Bologna, Palau de Barcelona, Auditorio de Madrid, Teatro Romano Fiesole, Bad-Kissingen, Luzern... sowie in Griechenland, Österreich und Australien auf. Maestro Boeru hat mehrere Cds für Ars-Produktion aufgenommen.
Seit 2007 ist Cosmin Boeru Dozent an der Musikhochschule Köln.
www.cosminboeru.com



KARL FIGUEROA ZÚÑIGA Violoncello
COSMIN BOERU Klavier
Werke von Sibelius, Wagner, Webern, de Falla und Soro
Der chilenische Cellist Karl Figueroa Zúñiga stellt in seinen Programmen mit großer Leidenschaft Südamerika in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Cosmin Boeru am Klavier bringt er uns den südamerikanischen Kontinent musikalisch näher und interpretiert Werke von Enrique Soro, dem bedeutenden chilenischen Spätromantiker. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Manuel de Falla, Richard Wagner und Anton Webern, die in spannenden Kontrast zu Soros Musik treten.
Malinconia op. 20
Drei kleine Stücke op. 11
Romanze E-Dur
Sonate für Violoncello und Klavier
Romanza für Violine und klavier (arr. für Violoncello)
7 Canciones Populares Españolas

„…Das alles geschah mit traumwandlerischer Sicherheit und
Expressivität…“ - Westfälische Nachrichten.
Karl Figueroa (*1998 in Concepción, Chile) zeichnet besonders seine Vielseitigkeit im künstlerischen Schaffen aus. So bewegt sich sein Repertoire vom Barock bis hin zur lateinamerikanischer Folklore und Jazzimprovisation. Figueroa begann seine musikalische Ausbildung im Alter von zwei Jahren mit dem Klavierspiel. Mit acht Jahren kam dann das Cello hinzu. Seit 2016 studiert er in der Klasse von Prof. Matias Oliveira Pinto an der Musikhochschule Münster. Zusätzliche Anregungen erhielt der junge Cellist unter anderem von Professoren, wie Karine Georgian, Daniel Müller-Schott, Arthur Hornig, Marcio Carneiro, Thomas Lange und im Rahmen des Meisterkurses „Music Concilium Wien“. Zwischen 2009 und 2016 erspielte sich Figueroa regelmäßig erste Preise beim nationalen Wettbewerb „Junge Talente“ in Chile. Im Sommer 2021 ging er als 1. Preisträger beim „International Primuz Strings Competition" in Polen hervor. Zudem konnte der junge Cellist beim hochschulinternen Wettbewerb „WDR Campus- Konzerte“ den ersten Preis erzielen, der eine Aufnahme mit dem WDR3 beinhaltet. Darüber hinaus wurde Figueroa als Jurymitglied zur ersten Ausgabe des Aukanson Internationalen Wettbewerbs in Chile eingeladen.
Karl Figueroa gehört zu den 23 Nachwuchs-Instrumentalisten, die von der Kronberg Academy eingeladen wurden, um bei dem berühmten Festival "Chamber Music Connects the World" zwei Wochen lang mit den Meistern seiner Fächer zu arbeiten. Konzerterfahrungen sammelte der chilenische Nachwuchsmusiker in China, Israel, Deutschland, Holland, Griechenland, Ungarn, in der Schweiz, in Rumänien, in Brasilien und Chile. Konzerte gestaltete er außerdem gemeinsam mit Prof. Peter von Wienhardt, Prof.in. Tabea Zimmermann, Christian Tetzlaff, Jörg Widmann, Philipp Cassard, David Grimal, Thomas Reif u.a.. Bereits in jungen Jahren war Figueroa bei nationalen und internationalen Festivals zu Gast. Hierzu zählen unter anderem das „Belo Cello Festival“ in Brasilien, das Enescu Festival in Bucharest und das „Celloherbst am Hellweg“-Festival. Hier trat er als Solist in Erscheinung und musizierte gemeinsam mit den 12 Hellweger-Cellisten. Dabei wirkte er bei einer CD-Produktion für das Label "Cello Colors“ mit. 2019 spielte Figueroa ein Konzert im Rahmen von „Beethoven bei uns“ auf der Bühne des Funkhauses Köln, welches vom WDR3 ausgestrahlt wurde.
Karl spielt seit 2023 auf einem Cello von Maximilian Franke, fecit in Darmstadt.

Cosmin Boeru wurde 1979 in Craiova (Rumänien) in eine Musikerfamilie geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Geigenspiel, um ein Jahr später die Liebe zum Klavier zu entdecken. Sein Debüt als Solist mit dem Philharmonischen Orchester von Timisoara (Mozart-Klavierkonzert) gab er schon mit elf Jahren. Es folgten der Jeunesse Musicales Preis und die ersten Solo-Auftritte. 1990 zog er nach Italien, wo er seine Ausbildung in Florenz bei Christa Bützberger und Marina Rossi fortsetzte; beide Persönlichkeiten übten einen entscheidenden Einfluss auf den jungen Pianisten aus und legten den Grundstein für seine heutige künstlerische Einstellung. Sein Diploma di Pianoforte absolvierte er 1999 am Conservatorio B. Marcello in Venedig mit Auszeichnung. Maestro Alexis Weissenberg wurde auf sein Talent aufmerksam und lud ihn mehrmals ein, bei seinem Festival in der Schweiz zu spielen, wo er als bester Schüler mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Zusätzlich bekam er wichtige musikalische Impulse von D. Bashkirov und L. Fleischer. Dank eines Stipendiums des Rotary-Club Baden (Schweiz) absolvierte er sein Konzertexamen in Köln in der Meisterklasse von V. Lobanov. Im Laufe seiner Ausbildung wurde er Sieger zahlreicher erster Preise, u. a. aus den Wettbewerben von Le Muse Salerno, Ravenna, Cittá di Moncalieri, Premio Chopin Roma, F. Schubert –Monferrato, Cento (Bologna), Arnuero – Santander und Sitges. Die Kammermusik bildet einen weiteren Schwerpunkt im Schaffen des Pianisten (Studium bei Franco Rossi in Florenz und Alban-Berg Quartett in Köln); er führt eine intensive Konzerttätigkeit in verschiedenen Kammermusikbesetzungen vom Duo bis Quintett. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen G. Schiefen, W. von Schnitzler, V. Erben, Clemens und Veronika Hagen, R. Manno und P. van Zelm, u.a. Er trat beim Beethovenfest Bonn, Festival Enescu Bucharest, Festival Chopin Roma, Ticino-Musica, Gödöllo-Festival Budapest, Festival delle Nazioni Cittá di Castello, im Teatro Comunale Bologna, Palau de Barcelona, Auditorio de Madrid, Teatro Romano Fiesole, Bad-Kissingen, Luzern... sowie in Griechenland, Österreich und Australien auf. Maestro Boeru hat mehrere Cds für Ars-Produktion aufgenommen.
Seit 2007 ist Cosmin Boeru Dozent an der Musikhochschule Köln.
www.cosminboeru.com



WOLFRAM BRANDL Violine
ANSELM TELLE Violine
CHRISTOPH VON DER NAHMER Violine
TAMAS VASARHELYI Violine
LUKE TURRELL Viola
MARTIN VON DER NAHMER Viola
STEFAN HEINEMEYER Violoncello
MAXIMILIAM VON PFEIL Violoncello
Werke von Dvorak, Mendelssohn
Acht herausragende Musiker, heute verteilt auf die Spitzenorchester Europas: Wolfram Brandl (Konzertmeister der Staatskapelle Berlin), Christoph und Martin von der Nahmer (Berliner Philharmoniker), Anselm Telle (Semperoper Dresden), Luke Turrell (Gewandhaus Leipzig), Tamás Vásárhelyi (Kammerorchester Basel), Maximilian von Pfeil (Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias).
Was sie verbindet, ist mehr als nur Exzellenz, es ist eine tiefe musikalische Freundschaft, gewachsen seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Universität der Künste Berlin. Diese besondere Verbindung wird in diesem Konzert hörbar. Für den Abend im Spiegelsaal reisen die Musiker eigens nach Berlin, um zunächst in zwei Streichquartetten zu musizieren. In der zweiten Konzerthälfte vereinen sie sich zu einem der glanzvollsten Werke der gesamten Streicherliteratur: Felix Mendelssohns Oktett - ein funkelndes Meisterwerk voller Virtuosität und jugendlicher Kühnheit.
Was hier entsteht, ist ein musikalisches Klassentreffen der Extraklasse: acht individuelle Künstler, ein gemeinsamer Atem, pure Spielfreude. Ein Konzert, das man nicht verpassen darf!
aus "Zypressen" für Streichquartett
Oktett Es-Dur op. 20
Wolfram Brandl erhielt im Alter von acht Jahren den ersten Geigenunterricht bei seinem Vater. Zu Schulzeiten hatte er Unterricht bei Max Speermann in Würzburg. Er gewann mehrfach 1. Preise bei „Jugend musiziert“ auf Bundesebene und war Konzertmeister des Bundesjugendorchesters. Mit Unterstützung der Jürgen-Ponto-Stiftung ging er nach seinem Abitur nach Berlin, um an der Universität der Künste bei Uwe-Martin Haiberg zu studieren. Bevor er 1. Konzertmeister der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim wurde, war er zehn Jahre lang 1. Geiger bei den Berliner Philharmonikern. Neben seiner Tätigkeit als Konzertmeister ist Wolfram Brandl 1. Geiger des Scharoun Ensembles Berlin, was 1983 von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründet wurde. Sie gastierten u. a. in der Carnegie Hall New York, der Wigmore Hall London, im Konzerthaus in Wien, dem Concertgebouw Amsterdam und am Teatro alla Scala di Milano. Durch die Beschäftigung mit klassischer und zeitgenössischer Musik ergaben sich Begegnungen mit Pierre Boulez, Krzysztof Penderecki, Heinz Holliger, Thomas Adés, Matthias Pintscher, Brett Dean und Jörg Widmann. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit und sind mit Preisen wie dem Echo und dem International Classical Music Award 2012 ausgezeichnet worden.

Der aus Heidelberg stammende Anselm Telle absolvierte sein Violinstudium in Berlin an der Hochschule der Künste bei Uwe-Martin Haiberg sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Ulf Wallin. Seit 1999 ist Anselm Telle in der Sächsischen Staatskapelle Dresden engagiert. Vorher war er Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters sowie der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker. Seit 2005 wirkt er im Bayreuther Festspielorchester mit. Außerdem widmet er sich der Kammermusik und unterrichtet Violine und Orchesterstudien an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er historische Musikwissenschaft im Studiengang „Erschließung älterer Musik“ an der TU Dresden.

Der 1975 in Wuppertal geborene Christoph von der Nahmer begann mit fünf Jahren, bei der ungarischen Geigerin Maria Szabados, mit dem Geigenspiel – Er ist Preisträger beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ und debütierte 1991 in seiner Heimatstadt erfolgreich als Solist. Noch während seines Studiums bei Prof. Thomas Brandis, langjähriger erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, wurde er 1997 in dieses Orchester aufgenommen. Ein Jahr später absolvierte er das Konzertexamen an der Berliner Universität der Künste. Als Stipendiat des Weltjugendorchesters sammelte er am Interlochen Center for the Arts in Michigan internationale Erfahrung. Neben seiner Arbeit als Orchestermusiker, widmet sich Christoph von der Nahmer intensiv der Kammermusik, welche ihn ins In und Ausland führt. Er ist Mozart-Preisträger der Stadt Baden-Baden und gehört neben dem Philharmonischen Streichoktett, den Zehn Geigen der Berliner Philharmoniker, den Stradivari Solisten und dem Stradivari – Sextett an.

Der Geiger Tamás Vásárhelyi wurde als Sohn ungarischer Eltern in Deutschland geboren.
Nach seinem Violinstudium an der UdK in Berlin bei Ilan Gronich und Uwe-Martin Haiberg arbeitete er für zwei Jahre an der Staatsoper unter den Linden und wurde 2007 Mitglied des kammerorchesterbasel, in dem er bis heute mitwirkt.
Die deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Mahlerchamberorchestra und die Camerata Bern sind immer wiederkehrende Partner, aus denen sich etliche kammermusikalische Projekte entwickelten.
Die stetige Zusammenarbeit mit Künstlern der alten Musik, wie Sir John Elliot Gardiner,
Sir Roger Norrington, René Jacobs und Giovanni Antonini und dem gesamten Umkreis des Giardino Armónicos mit Stefano Barneschi, Ricardo Minasi und Enrico Onofri eröffneten Tamás eine weitere Welt der Musik, die historische Aufführungspraxis, in der er mittlerweile seit 20 Jahren zu hause ist.
Sein schauspielerisches Talent wird immer wieder in verschiedensten Produktionen im Musiktheaterbereich, als Sprecher und Avatar einer VR-Produktion getestet, geschliffen und ausgebaut.
Tamás spielt eine Gennaro Gagliano aus Neapel von 1765.

Luke Turrell was born in England and is currently the 1st Solo Violist of the Gewandhausorchester and teacher at the HMT Leipzig. He began playing the viola at the age of four under the guidance of his father and, by the age of nine, had already achieved the highest national scores in his musical examinations. At ten, he was accepted into the prestigious Yehudi Menuhin School. He continued his studies at the University of the Arts in Berlin, where he was mentored by renowned violists such as Prof. Hartmut Rohde and Prof. Wilfried Strehle. His exceptional talent earned him numerous scholarships and awards, including the title of “Most Promising British Violist” at the Lionel Tertis Viola Competition in 2010. In 2013, Luke was accepted into the Karajan Academy of the Berlin Philharmonic, where he studied under Máté Szűcs. In addition to his role as 1st Solo Violist of the Gewandhausorchester, he frequently appears as guest principal with the Sinfonia of London, the BRSO, the Munich Philharmonic, NDR Elbphilharmonieorchester and many other orchestras across Europe and Asia. Beyond his orchestral career, Luke is also a distinguished chamber musician and soloist. He has performed in numerous concerts and festivals worldwide, collaborated with many renowned artists, and established himself as one of the most versatile and dynamic violists of his generation.

Martin von der Nahmer spielte bereits fünf Jahre Geige, als er 11jährig zur Bratsche wechselte – weil es bereits einen begabten Geiger in der Familie gab, den Bruder Christoph. Er wurde zunächst Schüler von Konrad Grahe an der Essener Folkwang Hochschule. Noch während der Ausbildung trat er als Solist mit der Philharmonia Hungarica und dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen auf.
1999 folgte ein Studium bei Hartmut Rohde an der Universität der Künste Berlin. Martin von der Nahmer besuchte mit großer Leidenschaft die Konzerte der Berliner Philharmoniker, zu denen seit 1997 auch Bruder Christoph gehörte. Noch während des Studiums trat er zum Probespiel an und ist seit Mai 2004 Mitglied der Bratschengruppe. Mit Passion widmet sich Martin von der Nahmer auch der Kammermusik, beispielsweise im Ensemble Violentango. Gemeinsam mit philharmonischen Kolleg*innen gründete er überdies in der Saison 2012/13 das Varian Fry Quartett.

..eigentlich schon immer Kammermusik....
Der Berliner Stefan Heinemeyer begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel. Er studierte bei Stanislav Apolin in Prag und vor allem bei Markus Nyikos an der Universität der Künste in seiner Heimatstadt. Dort traf er im Jahr 2003 auf die Geigerin Annette von Hehn und den Pianisten Thomas Hoppe: Nach einem ersten Treffen - den ersten gemeinsamen Takten entschieden sie sich einen gemeinsamen Weg einzuschlagen und gründeten das ATOS Trio. Während ihres Studiums beim legendären Alban Berg Quartett gingen sie auf die Suche nach einem einzigartigen Trioklang: Die drei Künstler vereinen ihre Stimmen zu einem einzartig intimen, vielschichtigen, warmen und expressiven Ausdruck. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei international renommierten Wettbewerben dokumentieren den frühen Erfolg. Das ATOS Trio ist auf den bedeutendsten Kammermusikbühnen der Welt zu Gast und wird für seine erfolgreichen CD- Einspielungen von der Presse hochgelobt. Stefan Heinemeyer unterrichtet Kammermusik an der Musikhochschule Hannover und an der Accademia Perosi im piemontesischen Biella.

Der 1980 in Mannheim-Neckarau geborene Cellist Maximilian von Pfeil studierte an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Wolfgang Böttcher und Martin Löhr und erhielt 2008 das Solistendiplom mit Auszeichnung. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Erste Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.
Als Solist und Kammermusiker ist er international tätig. Mit dem Max Brod Piano Trio veröffentlichte er drei CDs beim Label Dabringhaus und Grimm und tourte mit dem Ensemble durch zahlreiche Städte der USA.Er arbeitete mit renommierten Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie dem Mahler Chamber Orchestra zusammen. Seit Mai 2015 ist Maximilian von Pfeil Solocellist der Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias (OSPA).



WOLFRAM BRANDL Violine
ANSELM TELLE Violine
CHRISTOPH VON DER NAHMER Violine
TAMAS VASARHELYI Violine
LUKE TURRELL Viola
MARTIN VON DER NAHMER Viola
STEFAN HEINEMEYER Violoncello
MAXIMILIAM VON PFEIL Violoncello
Werke von Dvorak, Mendelssohn
Acht herausragende Musiker, heute verteilt auf die Spitzenorchester Europas: Wolfram Brandl (Konzertmeister der Staatskapelle Berlin), Christoph und Martin von der Nahmer (Berliner Philharmoniker), Anselm Telle (Semperoper Dresden), Luke Turrell (Gewandhaus Leipzig), Tamás Vásárhelyi (Kammerorchester Basel), Maximilian von Pfeil (Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias).
Was sie verbindet, ist mehr als nur Exzellenz, es ist eine tiefe musikalische Freundschaft, gewachsen seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Universität der Künste Berlin. Diese besondere Verbindung wird in diesem Konzert hörbar. Für den Abend im Spiegelsaal reisen die Musiker eigens nach Berlin, um zunächst in zwei Streichquartetten zu musizieren. In der zweiten Konzerthälfte vereinen sie sich zu einem der glanzvollsten Werke der gesamten Streicherliteratur: Felix Mendelssohns Oktett - ein funkelndes Meisterwerk voller Virtuosität und jugendlicher Kühnheit.
Was hier entsteht, ist ein musikalisches Klassentreffen der Extraklasse: acht individuelle Künstler, ein gemeinsamer Atem, pure Spielfreude. Ein Konzert, das man nicht verpassen darf!
aus "Zypressen" für Streichquartett
Oktett Es-Dur op. 20
Wolfram Brandl erhielt im Alter von acht Jahren den ersten Geigenunterricht bei seinem Vater. Zu Schulzeiten hatte er Unterricht bei Max Speermann in Würzburg. Er gewann mehrfach 1. Preise bei „Jugend musiziert“ auf Bundesebene und war Konzertmeister des Bundesjugendorchesters. Mit Unterstützung der Jürgen-Ponto-Stiftung ging er nach seinem Abitur nach Berlin, um an der Universität der Künste bei Uwe-Martin Haiberg zu studieren. Bevor er 1. Konzertmeister der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim wurde, war er zehn Jahre lang 1. Geiger bei den Berliner Philharmonikern. Neben seiner Tätigkeit als Konzertmeister ist Wolfram Brandl 1. Geiger des Scharoun Ensembles Berlin, was 1983 von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründet wurde. Sie gastierten u. a. in der Carnegie Hall New York, der Wigmore Hall London, im Konzerthaus in Wien, dem Concertgebouw Amsterdam und am Teatro alla Scala di Milano. Durch die Beschäftigung mit klassischer und zeitgenössischer Musik ergaben sich Begegnungen mit Pierre Boulez, Krzysztof Penderecki, Heinz Holliger, Thomas Adés, Matthias Pintscher, Brett Dean und Jörg Widmann. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit und sind mit Preisen wie dem Echo und dem International Classical Music Award 2012 ausgezeichnet worden.

Der aus Heidelberg stammende Anselm Telle absolvierte sein Violinstudium in Berlin an der Hochschule der Künste bei Uwe-Martin Haiberg sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Ulf Wallin. Seit 1999 ist Anselm Telle in der Sächsischen Staatskapelle Dresden engagiert. Vorher war er Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters sowie der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker. Seit 2005 wirkt er im Bayreuther Festspielorchester mit. Außerdem widmet er sich der Kammermusik und unterrichtet Violine und Orchesterstudien an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er historische Musikwissenschaft im Studiengang „Erschließung älterer Musik“ an der TU Dresden.

Der 1975 in Wuppertal geborene Christoph von der Nahmer begann mit fünf Jahren, bei der ungarischen Geigerin Maria Szabados, mit dem Geigenspiel – Er ist Preisträger beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ und debütierte 1991 in seiner Heimatstadt erfolgreich als Solist. Noch während seines Studiums bei Prof. Thomas Brandis, langjähriger erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, wurde er 1997 in dieses Orchester aufgenommen. Ein Jahr später absolvierte er das Konzertexamen an der Berliner Universität der Künste. Als Stipendiat des Weltjugendorchesters sammelte er am Interlochen Center for the Arts in Michigan internationale Erfahrung. Neben seiner Arbeit als Orchestermusiker, widmet sich Christoph von der Nahmer intensiv der Kammermusik, welche ihn ins In und Ausland führt. Er ist Mozart-Preisträger der Stadt Baden-Baden und gehört neben dem Philharmonischen Streichoktett, den Zehn Geigen der Berliner Philharmoniker, den Stradivari Solisten und dem Stradivari – Sextett an.

Der Geiger Tamás Vásárhelyi wurde als Sohn ungarischer Eltern in Deutschland geboren.
Nach seinem Violinstudium an der UdK in Berlin bei Ilan Gronich und Uwe-Martin Haiberg arbeitete er für zwei Jahre an der Staatsoper unter den Linden und wurde 2007 Mitglied des kammerorchesterbasel, in dem er bis heute mitwirkt.
Die deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Mahlerchamberorchestra und die Camerata Bern sind immer wiederkehrende Partner, aus denen sich etliche kammermusikalische Projekte entwickelten.
Die stetige Zusammenarbeit mit Künstlern der alten Musik, wie Sir John Elliot Gardiner,
Sir Roger Norrington, René Jacobs und Giovanni Antonini und dem gesamten Umkreis des Giardino Armónicos mit Stefano Barneschi, Ricardo Minasi und Enrico Onofri eröffneten Tamás eine weitere Welt der Musik, die historische Aufführungspraxis, in der er mittlerweile seit 20 Jahren zu hause ist.
Sein schauspielerisches Talent wird immer wieder in verschiedensten Produktionen im Musiktheaterbereich, als Sprecher und Avatar einer VR-Produktion getestet, geschliffen und ausgebaut.
Tamás spielt eine Gennaro Gagliano aus Neapel von 1765.

Luke Turrell was born in England and is currently the 1st Solo Violist of the Gewandhausorchester and teacher at the HMT Leipzig. He began playing the viola at the age of four under the guidance of his father and, by the age of nine, had already achieved the highest national scores in his musical examinations. At ten, he was accepted into the prestigious Yehudi Menuhin School. He continued his studies at the University of the Arts in Berlin, where he was mentored by renowned violists such as Prof. Hartmut Rohde and Prof. Wilfried Strehle. His exceptional talent earned him numerous scholarships and awards, including the title of “Most Promising British Violist” at the Lionel Tertis Viola Competition in 2010. In 2013, Luke was accepted into the Karajan Academy of the Berlin Philharmonic, where he studied under Máté Szűcs. In addition to his role as 1st Solo Violist of the Gewandhausorchester, he frequently appears as guest principal with the Sinfonia of London, the BRSO, the Munich Philharmonic, NDR Elbphilharmonieorchester and many other orchestras across Europe and Asia. Beyond his orchestral career, Luke is also a distinguished chamber musician and soloist. He has performed in numerous concerts and festivals worldwide, collaborated with many renowned artists, and established himself as one of the most versatile and dynamic violists of his generation.

Martin von der Nahmer spielte bereits fünf Jahre Geige, als er 11jährig zur Bratsche wechselte – weil es bereits einen begabten Geiger in der Familie gab, den Bruder Christoph. Er wurde zunächst Schüler von Konrad Grahe an der Essener Folkwang Hochschule. Noch während der Ausbildung trat er als Solist mit der Philharmonia Hungarica und dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen auf.
1999 folgte ein Studium bei Hartmut Rohde an der Universität der Künste Berlin. Martin von der Nahmer besuchte mit großer Leidenschaft die Konzerte der Berliner Philharmoniker, zu denen seit 1997 auch Bruder Christoph gehörte. Noch während des Studiums trat er zum Probespiel an und ist seit Mai 2004 Mitglied der Bratschengruppe. Mit Passion widmet sich Martin von der Nahmer auch der Kammermusik, beispielsweise im Ensemble Violentango. Gemeinsam mit philharmonischen Kolleg*innen gründete er überdies in der Saison 2012/13 das Varian Fry Quartett.

..eigentlich schon immer Kammermusik....
Der Berliner Stefan Heinemeyer begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel. Er studierte bei Stanislav Apolin in Prag und vor allem bei Markus Nyikos an der Universität der Künste in seiner Heimatstadt. Dort traf er im Jahr 2003 auf die Geigerin Annette von Hehn und den Pianisten Thomas Hoppe: Nach einem ersten Treffen - den ersten gemeinsamen Takten entschieden sie sich einen gemeinsamen Weg einzuschlagen und gründeten das ATOS Trio. Während ihres Studiums beim legendären Alban Berg Quartett gingen sie auf die Suche nach einem einzigartigen Trioklang: Die drei Künstler vereinen ihre Stimmen zu einem einzartig intimen, vielschichtigen, warmen und expressiven Ausdruck. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei international renommierten Wettbewerben dokumentieren den frühen Erfolg. Das ATOS Trio ist auf den bedeutendsten Kammermusikbühnen der Welt zu Gast und wird für seine erfolgreichen CD- Einspielungen von der Presse hochgelobt. Stefan Heinemeyer unterrichtet Kammermusik an der Musikhochschule Hannover und an der Accademia Perosi im piemontesischen Biella.

Der 1980 in Mannheim-Neckarau geborene Cellist Maximilian von Pfeil studierte an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Wolfgang Böttcher und Martin Löhr und erhielt 2008 das Solistendiplom mit Auszeichnung. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Erste Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.
Als Solist und Kammermusiker ist er international tätig. Mit dem Max Brod Piano Trio veröffentlichte er drei CDs beim Label Dabringhaus und Grimm und tourte mit dem Ensemble durch zahlreiche Städte der USA.Er arbeitete mit renommierten Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie dem Mahler Chamber Orchestra zusammen. Seit Mai 2015 ist Maximilian von Pfeil Solocellist der Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias (OSPA).



SIMON ROTURIER Violine
LAURIANE VERNHES Violine
SINDY MOHAMMED Viola
JOAN BACHS Violoncello
Werke von Beethoven, Brahms und Berg
Die Mitglieder des preisgekrönten Noga Quartetts sind bei den Berliner Philharmonikern und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zu Hause. Für das Konzert im Spiegelsaal haben sie ein Programm zusammengestellt, das einen faszinierenden Bogen über rund 110 Jahre Streichquartettgeschichte spannt: von der klassischen Klarheit von Beethovens frühem Streichquartett op. 18 Nr. 3, über die leidenschaftliche Tiefe von Johannes Brahms’ Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2, bis hin zur expressiven Klangwelt der Wiener Moderne bei Alban Berg.
Ein Abend voller Kontraste und Zusammenhänge, der die Ausdrucksmöglichkeiten des Streichquartetts in all ihrer Vielfalt erlebbar macht.
Streichquartett D-Dur op. 18 Nr. 3
Streichquartett op. 3
Streichquartett a-Moll op. 51. Nr. 2

Das Noga Quartet reiht sich in die großartige Tradition des Quartettspiels ein und bezaubert uns mit einigen dergrößten Werke des Streichquartett-Repertoires. 2015 gewann das Noga Quartet den ersten Preis bei der „Melbourne International Chamber Music Competition“.
Seitdem wurden die vier jungen Musiker zu Konzerten in Deutschland, Österreich, Skandinavien, Italien, den Niederlanden, Belgien und Frankreich eingeladen. Für die Mitglieder des Noga Quartets bedeutet das Streichquartettspiel den Gipfel musikalischen Ausdrucks: „Wir lieben es, gemeinsam als Quartett zu arbeiten. Die Lebendigkeit der Musik zum Ausdruck zu bringen – das ist es, wonach wir suchen. Nichts ist befriedigender, als unseren Zuhörern die großen Werke des Repertoires zu vermitteln, seien es die Klassiker vergangener Tage oder eher zeitgenössische Werke.“
Gegründet 2009 in Berlin, hat das Noga Quartet einen beeindruckenden musikalischen Stammbaum: zu seinen Lehrern gehört das Artemis- und das Alban-Berg-Quartett. Daneben erhielten die Musiker Anregungen in Meisterkursen bei so bedeutenden Kammermusikern wie Volker Jacobsen, Philipe de Groote, Peter Schuhmayer, Atar Arad, Thomas Riebl, Paul Katz, Timothy Eddy, Miriam Fried und Andras Keller. Beheimatet sind die Musiker in Berlin, wo sie regelmäßig auf höchstem Niveau musizieren und bei den bedeutendsten Orchestern - Berliner Philharmoniker, Deutsches Symphonie Orchester Berlin und Konzerthausorchester Berlin - verpflichtet sind. Darüber hinaus wird der originäre Charakter der Interpretationen und des Quartettklangs durch die musikalischen Einflüsse Ihrer Heimatländer (Frankreich, Israel/Italien) bestimmt. Das noch junge Quartett war schon zu einer Reihe angesehener Wettbewerbe und Festivals eingeladen: Premio Borciani 2014, Banff International String Quartet Competition 2010 and 2013, Osaka International Chamber Music Competition 2011, Ravinia Music Festival 2011 und die McGill Quartet Academy 2010 und 2012. Von der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung Berlin erhielt es 2010 ein Stipendium sowie 2014 den ersten Preis beim Wettbewerb der Irene-Steels-Wilsing- Stiftung Berlin.
Nach dem Debüt im Wiener Musikverein stehen für 2018 schon Konzerte in wichtigen Musikzentren auf der Agenda, u.a. in der Philharmonie de Paris und bei der Amsterdamer Streichquartett-Biennale.



SIMON ROTURIER Violine
LAURIANE VERNHES Violine
SINDY MOHAMMED Viola
JOAN BACHS Violoncello
Werke von Beethoven, Brahms und Berg
Die Mitglieder des preisgekrönten Noga Quartetts sind bei den Berliner Philharmonikern und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zu Hause. Für das Konzert im Spiegelsaal haben sie ein Programm zusammengestellt, das einen faszinierenden Bogen über rund 110 Jahre Streichquartettgeschichte spannt: von der klassischen Klarheit von Beethovens frühem Streichquartett op. 18 Nr. 3, über die leidenschaftliche Tiefe von Johannes Brahms’ Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2, bis hin zur expressiven Klangwelt der Wiener Moderne bei Alban Berg.
Ein Abend voller Kontraste und Zusammenhänge, der die Ausdrucksmöglichkeiten des Streichquartetts in all ihrer Vielfalt erlebbar macht.
Streichquartett D-Dur op. 18 Nr. 3
Streichquartett op. 3
Streichquartett a-Moll op. 51. Nr. 2

Das Noga Quartet reiht sich in die großartige Tradition des Quartettspiels ein und bezaubert uns mit einigen dergrößten Werke des Streichquartett-Repertoires. 2015 gewann das Noga Quartet den ersten Preis bei der „Melbourne International Chamber Music Competition“.
Seitdem wurden die vier jungen Musiker zu Konzerten in Deutschland, Österreich, Skandinavien, Italien, den Niederlanden, Belgien und Frankreich eingeladen. Für die Mitglieder des Noga Quartets bedeutet das Streichquartettspiel den Gipfel musikalischen Ausdrucks: „Wir lieben es, gemeinsam als Quartett zu arbeiten. Die Lebendigkeit der Musik zum Ausdruck zu bringen – das ist es, wonach wir suchen. Nichts ist befriedigender, als unseren Zuhörern die großen Werke des Repertoires zu vermitteln, seien es die Klassiker vergangener Tage oder eher zeitgenössische Werke.“
Gegründet 2009 in Berlin, hat das Noga Quartet einen beeindruckenden musikalischen Stammbaum: zu seinen Lehrern gehört das Artemis- und das Alban-Berg-Quartett. Daneben erhielten die Musiker Anregungen in Meisterkursen bei so bedeutenden Kammermusikern wie Volker Jacobsen, Philipe de Groote, Peter Schuhmayer, Atar Arad, Thomas Riebl, Paul Katz, Timothy Eddy, Miriam Fried und Andras Keller. Beheimatet sind die Musiker in Berlin, wo sie regelmäßig auf höchstem Niveau musizieren und bei den bedeutendsten Orchestern - Berliner Philharmoniker, Deutsches Symphonie Orchester Berlin und Konzerthausorchester Berlin - verpflichtet sind. Darüber hinaus wird der originäre Charakter der Interpretationen und des Quartettklangs durch die musikalischen Einflüsse Ihrer Heimatländer (Frankreich, Israel/Italien) bestimmt. Das noch junge Quartett war schon zu einer Reihe angesehener Wettbewerbe und Festivals eingeladen: Premio Borciani 2014, Banff International String Quartet Competition 2010 and 2013, Osaka International Chamber Music Competition 2011, Ravinia Music Festival 2011 und die McGill Quartet Academy 2010 und 2012. Von der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung Berlin erhielt es 2010 ein Stipendium sowie 2014 den ersten Preis beim Wettbewerb der Irene-Steels-Wilsing- Stiftung Berlin.
Nach dem Debüt im Wiener Musikverein stehen für 2018 schon Konzerte in wichtigen Musikzentren auf der Agenda, u.a. in der Philharmonie de Paris und bei der Amsterdamer Streichquartett-Biennale.

